30.07.2021 - 10:29 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Schulhaus: Kirchenthumbacher warten weiterhin auf Neuigkeiten

Vergebens warteten die Kirchenthumbacher in der Gemeinderatssitzung auf Neuigkeiten zum Thema Schule. Pflichtgemäß hatte der Bürgermeister das Projekt auf die Agenda gesetzt, um einem Beschluss Folge zu leisten. Doch Neues gab es kaum.

Jürgen Kürzinger.
von Robert DotzauerProfil

In der Gemeinderatssitzung unterrichtete Bürgermeister Jürgen Kürzinger die Ratsversammlung beim Thema "Schule" über Kontaktaufnahmen zum Kreisbaumeister und zur Regierung der Oberpfalz und verwies auf der Basis der bekannten Wirtschaftlichkeitsstudie auf einen mit Werner Kraus vereinbarten Gesprächstermin Anfang August. Thema seien dann auch Fragen zum Raumprogramm. Auch die beiden Bürgermeister-Stellvertreter sind eingeladen, betonte Kürzinger.

Im Informationsteil ließ der Rathauschef nach einem Antrag der CWG-Fraktion noch einmal die zeitliche Reihenfolge der Regenüberlaufbecken-Abnahmen Revue passieren. Kürzinger verwies auf eine Vorbegehung mit der Bauleitung, Vertretern der Baufirma, dem Bauhof und dem Bürgermeister am 13. August 2020, erinnerte an die formelle Abnahme am 3. September 2020 und ergänzend an die Abnahme der Maschinen- und Elektrotechnik am 8. Dezember 2020. Wegen sich wiederholender Störfälle im Regenüberlaufbecken-Betrieb seien Planer und Baufirma bei einem Ortstermin am 12. Mai 2021 mit den Störanfälligkeiten konfrontiert worden. Schlussfolgerung sei eine neue Feinabstimmung im Elektro- und Technikbereich gewesen. „Seitdem läuft die Anlage im wesentlichen störungsfrei“, teilte der Bürgermeister mit. Dennoch habe sich das Wasserwerk im Einvernehmen mit den Projektanten und der Baufirma dazu entschlossen, bis 31. Dezember 2021 jede Störmeldung zu dokumentieren. In den Aussagen des Bürgermeisters entdeckte Marktgemeinderat Jürgen Geyer mit Blick auf die zeitliche Reihenfolge der Abnahmetermine erhebliche Widersprüche.

34.000 Euro mehr Kreisumlage

Die weiteren Informationen galten der Haushaltsentwicklung der Kommune. Jürgen Kürzinger berichtete von einem Kreisumlagenbescheid in Höhe von 1.409.000 Euro. 34.000 Euro mehr, als im Etat 2021 veranschlagt, wie Daniel Götz anmerkte. Erfreulich nannte der Bürgermeister die Zuweisung des Freistaates im Rahmen der Straßenausbaupauschale in Höhe von 82.000 Euro. Über möglicherweise wertvolle ökologische Flächen des Marktes in einer Größenordnung von zirka 6 Hektar will der Bürgermeister in einer der nächsten Sitzungen berichten.

Wahl und Ferienprogramm

Jugendbeauftragte Tanja Groß verwies im Anfragenteil der Sitzung auf das Ferienprogramm der Verwaltungsgemeinschaft, in das auch der Markt Kirchenthumbach eingebunden sei. Als Informationsquellen nannte die Gemeinderätin einen Flyer mit detaillierten Beschreibungen. Hinweise gebe es zudem auf der Homepage der VG. Mit Blick auf die Bundestagswahl und eine Entzerrung beim Urnengang empfahl Winfried Sporrer die Einrichtung eines Wahllokales in Neuzirkendorf. Den gleichen Wunsch äußerte Rudolf Stopfer für den Ortsteil Heinersreuth. Empfehlungen, die VG-Geschäftsleiter Matthias Kroher prüfen wird, versicherte der Bürgermeister. Wegen der Zeckenplage mehr Wert auf die Pflege des Kinderspielplatzes in Neuzirkendorf legen, auch dieser Wunsch von Winfried Sporrer stieß beim Bürgermeister auf offene Ohren. Allerdings habe sich bisher die Dorfgemeinschaft um den Unterhalt gekümmert. Jürgen Kürzinger hofft deshalb wie bisher auf ein weiteres ehrenamtliches Engagement.

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