Kirchenthumbach
19.06.2026 - 12:23 Uhr

Sportplatzgelände und Lindenstraße im Fokus des Bauausschusses

Baustellenbesichtigung und Bauanträge: Der Bauausschuss Kirchenthumbach beschäftigte sich mit zahlreichen Themen. Besonders die Zukunft der Straße entlang des B-Platzes sowie die Spielplatzgestaltungen wurden ausführlich besprochen.

Bei einem Ortstermin machten sich die Mitglieder des Bauausschusses Kirchenthumbach ein Bild von den Arbeiten in der Lindenstraße und den anliegenden Stichstraßen. Dort läuft derzeit der zweite Bauabschnitt der umfassenden Wasser- und Abwassersanierung. Die Straße und der Gehweg bestehen derzeit nur aus Schotter. Die neuen Wasserleitungen, der Kanal sowie die Glasfaserinfrastruktur sind bereits verlegt worden. Aktuell werden die Randsteine gesetzt. Künftig wird auf einer Straßenseite ein Gehweg verlaufen, während auf der gegenüberliegenden Seite ein Randstreifen vorgesehen ist, ist bei der Besichtigung zu erfahren. Für Juli ist bereits der Einbau der ersten Asphalttragschicht geplant. Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, soll die Straße noch vor dem Wintereinbruch wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden, teilt der Bauausschuss mit.

Bereich am Sportplatz soll ausgebessert werden

Zurück im Rathaus wurde über die zukünftige Gestaltung der Straße entlang des B-Platzes am Sportgelände diskutiert. Beim Ortstermin vorher konnte sich jedes Mitglied des Ausschusses ein Bild vom Zustand machen. Durch die Arbeiten hat die bestehende Fahrbahndecke erheblich gelitten. Dabei standen zwei Möglichkeiten zur Diskussion: Eine reine Ausbesserung der Schäden. Dies hätte aber einen "Flickenteppich" zur Folge. Die andere Option ist eine Neugestaltung des gesamten Bereichs. So würde gleichzeitig den Bereich rund um den Sportplatz aufgewertet. Allerdings dürfe man die Kosten nicht aus den Augen verlieren, war sich der Bauausschuss einig.

Das Gremium entschied, entlang der Umkleidekabinen eine Pflasterfläche anzulegen. Für den weiteren Straßenverlauf in Richtung Franz-Eckert-Straße soll dagegen eine pflegeleichte und zugleich kostengünstige Lösung gefunden werden. So habe man für die Zukunft auch noch die Möglichkeit hat, den Bereich weiter aufzuwerten.

Im Gespräch sind derzeit dafür eine wassergebundene Decke, Schotterrasen oder Rasengittersteine. Zusätzlich könnte ein schmaler Gehsteig, sowie einige Parkmöglichkeiten für Zuschauer, Trainer oder Betreuer geschaffen werden. Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Verwaltung soll nun die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich Kosten, Pflegeaufwand und Nutzbarkeit näher prüfen lassen.

Schatten für Spielplätze

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ausstattung der Spielplätze in der Gemeinde. Allerdings stehen im laufenden Haushalt für Spielplatzausstattungen im ganzen Marktbereich lediglich 10.000 Euro zur Verfügung, was den Handlungsspielraum des Gremiums deutlich einschränkt. Insbesondere die fehlende Beschattung auf dem Spielplatz am Sportgelände beschäftigt die Gemeinde bereits seit längerer Zeit, hieß es in der Sitzung.

Nach ausführlicher Diskussion wo und welche Beschattung angebracht werden sollte, sprachen sich die Ausschussmitglieder einstimmig dafür aus, zunächst die Beschattung der Sitzgruppe zu priorisieren. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote für unterschiedliche Varianten, wie Sonnensegel, Sonnenschirm oder ein Aluminium-Pavillon einzuholen. Aufgrund der vorliegenden Angebote soll dann entschieden werden, welche Lösung umgesetzt wird und welcher finanzielle Spielraum anschließend für weitere Spielgeräte auf den Spielplätzen verbleibt. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Antrag der Neuzirkendorfer Kinder nach einem neuen Spielgerät zurückgestellt. In der Diskussion wurde ebenfalls angesprochen, wie sich eventuell die Neuzirkendorfer Bürger mit einbringen könnten, um ihr gewünschtes Pendelkarussell zu erhalten.

Außerdem befasste sich das Gremium mit verschiedenen Bauvorhaben. Einstimmig genehmigt wurde die Dachgeschoss-Erweiterung und der Dachgeschossausbau eines Wohngebäudes. Ebenfalls erhielt die Errichtung einer Stützmauer mit anschließendem Doppelstabmattenzaun das gemeindliche Einvernehmen. Der Bauantrag der Feuerwehr Sassenreuth zur Erweiterung des Gerätehauses wurde einstimmig befürwortet.

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