28.11.2018 - 10:57 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Straßen im Fokus

Nach den Berichten des Bürgermeisters, Kämmerers und Leiters des Bauhofs haben auch die Bürger Gelegenheit, zu sprechen. Sie tun bei der Bürgerversammlung vor allem ihre Sorgen und Wünsche kund.

In der gut besuchten Bürgerversammlung im Pfarrheim sind die vielen Wortmeldungen ein Zeichen dafür, dass den Bürgern einiges unter den Nägeln brennt.

Durch die vielen Wortmeldungen in der Bürgerversammlung kam zum Ausdruck, dass es vor allem verkehrsrelevante Themen sind, die den Kirchenthumbachern unter den Nägeln brennen.

Ein Bürger betonte, dass das Überqueren der Bayreuther Straße auf Höhe des Friedhofes insbesondere für Kinder mit Gefahren verbunden sei. In diesem Zusammenhang wurde beim Netto-Markt ein Zebrastreifen gefordert. Bürgermeister Jürgen Kürzinger gab dem Sprecher recht, dass der Straßenabschnitt gerne als "Rennstrecke" benutzt werde. Er meinte, dass durch das Anbringen eines Tempomessgeräts dazu beitragen werden könne, dass Autofahrer die Geschwindigkeit reduzieren.

Moniert wurde das hohe innerörtliche Aufkommen von Schwerlastverkehr. Damit verbunden war eine Forderung, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Lastwagen umzuleiten. In diesem Zusammenhang gab es auch eine Anfrage zum Sachstand der geplanten Ortsumgehung. "Wir müssen noch eine Runde drehen", sagte der Gemeindechef und verwies auf die Gerichtsentscheidung. Nach seinen Worten sei die Kommune am Bau der Ortsumgehung aber sehr interessiert. Doch sei in erster Linie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach am Zug, denn das Bauamt sei der Straßenbaulastträger, nicht die Kommune. Nach seiner Einschätzung werden noch zwei Jahre vergehen, bis die Ortsumgehung gebaut wird.

Ein Bürger monierte die Straße nach Neuzirkendorf. Sie sei eine Zumutung. Kürzinger versprach einen Neuausbau der Trasse im kommenden Jahr. In einer weiteren Wortmeldung wurde bemängelt, dass auf der Burggruber Straße in Richtung Thurndorf die Geschwindigkeit nicht eingehalten werde. Das Marktgemeindeoberhaupt informierte dazu, dass in Absprache mit allen Behörden eine Versetzung der Ortstafel weiter in Richtung Burggrub angestrebt wird - nicht zuletzt wegen des neuen Baugebiets "Sandbrunnen IV". Er bezeichnete es als realistisch, dass die Versetzung der Ortstafel bald vorgenommen werden kann.

Nachdem dieses Jahr die Duschen in der Turnhalle saniert worden waren, wünschte sich eine Bürgerin, dass auch die WC-Anlagen erneuert werden. "Dies steht auf der Agenda", lautete die Antwort des Bürgermeisters. Die Bürgerin wünschte sich zudem den Einbau von Bewegungsmeldern in die Toilettenanlagen, da oftmals vergessen werde, das Licht "auszuknipsen".

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