23.05.2019 - 10:08 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Theatergruppe Kirchenthumbach plant bereits Theatertage

Die Kirchenthumbacher Theaterschauspieler blicken auf ihrer Jahreshauptversammlung bereits mit Vorfreude auf den November. Dann sind wieder die Theatertage geplant. Ein Stück steht schon fest.

Gabi Strauß, Vorsitzende der Theatergruppe Kirchenthumbach
von Autor RFÜProfil

Auf die Komödie "Was dem einen Recht ist" folgt das bayerische Stück "Zweimal Himmel und zurück". Im Herbst wird im Pfarrzentrum Kirchenthumbach wieder Theater gespielt. Das gab die Vorsitzende der Theatergruppe, Gabi Strauß, in der Jahreshauptversammlung bekannt. Die Mitglieder gedachten der langjährigen Schauspielerin Gerda Kraus, die auch Gründungsmitglied war.

In ihrem Rückblick auf das Jahr 2018 erinnerte die Vorsitzende an zahlreiche Formalitäten, die es zu erledigen galt. Beschlossen worden sei eine Satzungsänderung, die es jetzt ermögliche, die Einladungen zur Mitgliederversammlung sowohl schriftlich per Brief als auch als E-Mail zuzusenden. Die Zahl der Beisitzer sei von drei auf fünf erhöht worden. Nach der Steuererklärung habe die Theatergruppe vom Finanzamt die Freistellungsbescheide für die Jahre 2015 bis 2017 erhalten. Sehr beschäftigt habe den Vorstand auch die Datenschutzverordnung. So sei die Homepage um eine Datenschutzerklärung erweitert worden. Zum Jahresprogramm gehörte auch der Besuch des Stücks "Macbeth" von Shakespeare, gespielt von der Studiobühne Bayreuth auf der Naturbühne in Sanspareil bei Wonsees in Oberfranken. Einige Mitglieder haben das Wintertheater in Grafenwöhr besucht. Manfred Renner wartete mit einem zufriedenstellenden Kassenbericht auf.

Höhepunkt des Vereinsjahres sei die Aufführung der Komödie "Was dem einen Recht" ist von Donald R. Wilde im Pfarrzentrum gewesen. Die Aufführungen seien bestens gelaufen. Auch das neue Licht und Tonkonzept habe sich bewährt. Die Betreuung und die Bedienung der Technik hatten Max Strauß und Vinzenz Plößner übernommen. Angeschafft wurde Seitenteile aus Stoff für die Bühne, was den Bühnenaufbau erleichterte. Die Holzumrandung wird beibehalten.

Zu den Planungen für das Jahr 2019 kündigte Vorsitzende Strauß an, dass der Verein sich am Bürgerfest mit Kinderschminken beteiligen werde. Außerdem sei eine Fahrt nach Netzaberg zum Besuch der amerikanischen Kirche geplant. Schon jetzt beschäftige man sich intensiv mit den Kirchenthumbacher Theatertagen im November. Auf dem Spielplan steht das Stück "Zweimal Himmel und zurück". Dabei handelt es sich um eine Bayerische Komödie in drei Akten von Regina Harlander. Alles dreht sich um die Frage: "Wie schafft's Sünder Schorsch ins Himmelreich?"

Info:

"Zweimal Himmel und zurück"

Was tun, wenn beim geplanten Banküberfall alles aus dem Ruder läuft und man sich plötzlich von Polizisten umstellt sieht? Mit diesem Problem konfrontiert entschließt sich „Rennbahn-Schorsch“, die einsetzende Verfolgungsjagd durch einen beherzten Sprung von der nahen Brücke zu beenden. Noch weiß er nicht, dass seine Kurzschlussreaktion zwar die Polizisten abgeschüttelt hat, jedoch trotzdem nicht ohne Folgen geblieben ist. Seine Seele hat sich auf den Weg ins Jenseits gemacht und dort wartet bereits Erzengel Uriel auf ihn, um die Entscheidung zu treffen, in welche Richtung dieser Weg weiterführt. Dass Kurts Sündenregister etliche Einträge zieren, spricht eindeutig dafür, ihm den Zutritt ins Himmelreich zu verwehren. Eine Situation, von der auch „Engels-Anwärter“ Aloisius ein Liedchen singen kann, denn auch er wartet bereits seit Jahren vor der Himmelspforte auf Einlass. Dass dieser auch Kurt verwehrt bleiben wird, daraus macht Uriel keinen Hehl. Doch wohin mit der schuldbeladenen Seele, wenn sowohl Fegfeuer als auch Hölle gnadenlos überbelegt sind? Auch gilt es, jedes Aufsehen an „höchster Stelle“ zu vermeiden, denn Uriel wartet bereits seit Jahren auf eine Beförderung. Kurzentschlossen entsendet er Kurt also mit einen „neuen Identität“ zurück auf die Erde, um ihn dort Buße tun zu lassen. Als „Pfarrer Birnbaum“ soll Kurt in einer „sündigen“ Gemeinde fortan fromme Taten vollbringen. Da Uriel der ewig jammernde Aloisius ebenfalls ein Dorn im Auge ist, schickt er diesen kurzerhand mit zurück auf die Erde, wo ihn außer Kurt niemand hören oder sehen kann. Im Pfarrhaus beginnen für die Beiden zahlreiche Schwierigkeiten, zumal Kurt leider wenig Talent dafür zeigt, einen frommen Seelsorger zu verkörpern. Und auch die ortsansässigen „schwarzen Schafe“ tun ihr Übriges, den Beiden ihre Aufgabe zu erschweren. Ob sie es trotzdem schaffen, durch ihr Handeln Uriels Gnade und somit Einlass ins Paradies zu erlangen? Eine „himmlische“ Mission nimmt ihren Lauf…

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