Kirchenthumbach
17.04.2026 - 12:14 Uhr

Waldumbau im Steinbruch Kerschgraben: Zukunftsfähige Neupflanzungen

Die Ortsgruppe Kirchenthumbach des Bund Naturschutz setzt im Steinbruch Kerschgraben auf zukunftsfähige Neupflanzungen. Mit Unterstützung des Revierförsters gestaltete die Gruppe einen großen Teil des bestehenden Fichtenwaldes um.

Vorsitzender Reinhold Wilterius (links) und sein Stellvertreter Rainer Knoll bei der Aktion des Bund Naturschutz. Bild: Rainer Knoll
Vorsitzender Reinhold Wilterius (links) und sein Stellvertreter Rainer Knoll bei der Aktion des Bund Naturschutz.

Der Bund Naturschutz Bayern hat vor Jahren den ehemaligen Steinbruch Kerschgraben bei Sommerau erworben. Dieses wertvolle Biotop und Geotop steht seitdem im Fokus der Ortsgruppe Kirchenthumbach. Nun wurde ein weiteres Teilprojekt abgeschlossen: Mit Unterstützung des Kirchenthumbacher Revierförsters Sebastian Höllerer wurde ein großer Teil des bestehenden Fichtenwaldes zukunftsfähig umgestaltet, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung. Wertvolle Laubbäume wurden markiert, Totholz- und Biotopbäume beschildert. Anschließend erfolgte die Freistellung dieser Bäume und die Entfernung kranker Exemplare. Ein 160 Meter langer Wildschutzzaun schützt das Areal jetzt vor Verbiss.

Anschließend pflanzte die Gruppe neue Bäume. Mit der Expertise von Förster Höllerer wählte die Gruppe Baumarten aus, die den Bodenverhältnissen und dem Klimawandel gerecht werden: Elsbeere, Speierling und Weißtannen. Versuchsweise pflanzte die Ortsgruppe laut Pressemitteilung auch zwei selbst gezogene Esskastanien, die als „klimaplastische“ Baumart in warmen Regionen zunehmend als Ersatz für sterbende Nadelholzbestände gelten.

Diese Meldung basiert auf Informationen des Bund Naturschutz und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

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