30.05.2018 - 12:38 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Zeichen des Glaubens

Segnung am Wegesrand für neues Marterl der Familie Walberer

Segnung Marterl bei Penzenreuth.
von Autor RFÜProfil

(ü) Im Penzenweiher quaken die Frösche, nicht weit davon entfernt meldet sich ein Kuckuck zu Wort: Idylle pur in Gottes freier Natur. Genau dort, auf dem halben Weg von Penzenreuth zur Haarkapelle, segnete Pfarrer Helmut Süß am Dreifaltigkeitssonntag nach dem Hauptgottesdienst ein kürzlich gesetztes Marterl.

In seiner Ansprache betonte der Geistliche, derartige Wegkreuze seien schon seit vielen Jahrhunderten Zeichen des Glaubens und der Frömmigkeit. Das einst am Haus der Familie Walberer angebrachte Kreuz habe jetzt wieder einen würdigen Platz gefunden. Auf dem Weg zur Haarkapelle könne der Wanderer oder Radfahrer kurz innehalten und ein Gebet sprechen.

Heutzutage und besonders aktuell werde über das Kreuz viel geredet, sagte Süß. Trotz aller Diskussion: Das Kreuz sei ein Zeichen der Christen. Der Pfarrer lobte schließlich den Gemeinschaftssinn der Penzenreuther Bürger, die miteinander einen guten Weg gehen, was die Anwesenheit bezeuge.

Das Wegkreuz wurde auf massive Granitsteine gesetzt, die Säule ist Teil eines ehemaligen Grabsteines, herausgearbeitet aus einem Sandsteinblock. Das gusseiserne Kreuz zierte viele Jahre das Anwesen der Familie Walberer (früher Hammer), die das Marterl auch finanziert hat. Für die Segnung wurde es liebevoll mit Rosen geschmückt.


Segnung Marterl bei Penzenreuth.
Segnung Marterl bei Penzenreuth.
Segnung Marterl bei Penzenreuth.
Segnung Marterl bei Penzenreuth.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.