13.02.2020 - 10:07 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Ziel der CSU: Westlichen Teil des Landkreises Neustadt/WN weiter stärken

Landrat Andreas Meier spricht im Kirchenthumbacher Gagglhof seine Ziele für die nächsten sechs Jahre an.
von Jürgen MaschingProfil

Gut gefüllt war der Gagglhof, als der CSU-Ortsverband Kirchenthumbach mit den JU- und CSU-Kreistagskandidaten des westlichen Landkreises Neustadt/WN sowie Landrat Andreas Meier zusammentraf. Josef Schreglmann, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes, betonte, dass Meier ein Landrat für den gesamten Landkreis sei. „Und dies muss auch für die nächsten sechs Jahre so bleiben.“ Dann stellten sich auch die Kreistagskandidaten der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach vor. Dies waren Josef Schreglmann, Margarete Kreuzer aus Oberbibrach und Tanja Renner aus Schlammersdorf. Für die Junge Liste treten Fabian Wiesnet aus Schlammersdorf und Florian Eckert aus Oberbibrach an. Susanne Reithmayer aus Pressath sprach zudem die Ziele und Ideen der Jungen Liste an.

„Ich bin froh und zugleich stolz, dass mich die Junge Liste so unterstützt“, betonte Meier. Die Überlegungen, wie man „unseren wunderschönen Landkreis weiterentwickeln“ könne, würden bereits laufen. Für sein Wahlprogramm habe er sich deshalb auch den Spruch „Denk mal NEW – Denk mal Neu“ angeheftet. „Wir müssen uns selbstbewusst nach außen zeigen.Was vor der eigenen Haustüre ist, sieht man oft nicht.“

Ein wichtiges Thema für den Landrat seien gut ausgebaute Straßen, denn diese seien die Lebensadern einer Region und besonders eines Flächenlandkreises wie dem Landkreis Neustadt/WN. Dieses Thema stehe laut Meier ganz oben auf seiner Agenda. Ebenso sei eine zeit- und bedarfsmäßige, wohnortnahe Gesundheitsversorgung ein wesentlicher Standortfaktor. „Es ist eine große Herausforderung, denn die Bundesgesundheitspolitik will die kleinen Krankenhäuser nicht mehr. Und noch etwas zu erwirtschaften, ist fast unmöglich“, sagte Meier.

Auch Schule und Bildung seien Teil seines Wahlprogramms. Er nannte beispielsweise die Realschule in Neustadt, die aus allen Nähten platze. Zum Thema Baxi wies er darauf hin, dass dieses auch genutzt werden sollte. „Wenn es nicht genutzt wird, kommt die Haltestelle wieder weg.“ Zudem strebt Meier die Modernisierung der ÖPNV-Tarifstruktur an. Dabei habe er auch die Großräume Regensburg und Nürnberg im Blick.

Der Landrat wies außerdem darauf hin, dass der stellvertretende Landrat aus den eigenen Reihen wegfalle, sollte die CSU keine eigene Mehrheit im Kreisrat bekommen. „Und dies ist schlecht, denn du brauchst jemanden wie den Albert Nickl, auf den du dich zu 100 Prozent verlassen kannst“, betonte Meier.

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