11.09.2020 - 11:40 Uhr
Königshütte bei LeonbergOberpfalz

Mehr Sicherheit in der Dorfmitte von Königshütte

In der Dorfmitte von Königshütte hat sich in den vergangenen Wochen baulich einiges verändert. Weitere Maßnahmen sollen im kommenden Jahr folgen. Bei der Lösung eines Problems ist man allerdings auf den Landkreis angewiesen.

Nahezu das ganze Dorf steht hinter der teilweisen Neugestaltung des Dorfmittelpunkts in Königshütte. Am Hang beim Feuerwehrhaus wurde eine neue Betonstützmauer gebaut, darauf wurde ein Zaun aus Lärchenholz gesetzt. Die Dorfbewohner und Bürgermeister Johann Burger (rechts) freuen sich über die Maßnahmen.
von Josef RosnerProfil

Neu gestaltet präsentiert sich seit kurzem ein Teil des Dorfmittelpunkts beim Feuerwehrhaus. Mit einem Kostenaufwand von nahezu 20 000 Euro wurde am Hang eine neue Stützwand aus Beton erstellt. Darauf gesetzt wurde ein Holzzaun. Begonnen hatten die Arbeiten im Juli, in diesen Tagen wurden sie beendet.

Bei einem Ortstermin stellten Bürgermeister Johann Burger und Vertreter der Dorfgemeinschaft die Maßnahmen näher vor. Die 17,5 Meter lange und rund 1,80 Meter hohe Betonwand hat die Firma Kassecker gebaut. Den Lärchenzaun auf der Stützwand hat die Dorfgemeinschaft in Eigenleistung unter der Regie von Josef Siller erstellt. Der Zimmerermeister war es auch, der die Pläne erstellte und die Eigenleistungen koordinierte. Durch den Zaun können die Kinder jetzt am Hang gefahrlos spielen. Der Hang selbst wird schon seit Jahren von der Dorfgemeinschaft betreut und regelmäßig gemäht.

Zuschuss von der Ikom Stiftland

Mit einem Zuschuss von 10 000 Euro aus ihrem Regionalbudget hat die Ikom Stiftland den Bau der Mauer unterstützt. Den Rest der Kosten übernahm die Gemeinde. Weiter wurde im Zuge der Maßnahmen das Feuerwehrhaus durch die Firma Kassecker trocken gelegt, die Kosten von 7700 Euro hat die Gemeinde getragen.

Johann Burger lobte, dass die Dorfgemeinschaft die Förderanträge an die Ikom Stiftland, die Ausschreibung und die Bauaufsicht selbst übernahm. Die nächsten Vorhaben sind die Neugestaltung des Platzes beim Feuerwehrhaus und das Aufstellen eines neuen Buswartehäuschens. Das Dorf hofft, dass beide Maßnahmen im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Hoffen auf Straßen-Ausbau

Weiter wünschen sich die Königshüttener, dass der Landkreis endlich die durch den Ort führende Kreisstraße TIR 3 ausbaut. Gespräche über das Vorhaben liefen schon seit 2015. Einige Bewohner machten aus ihrem Herzen keine Löwengrube. "Wir wollen, dass es endlich losgeht." Diese Meinung vertreten auch Unternehmen, die entlang der Straße liegen. "Das Landratsamt muss endlich in die Gänge kommen und uns nicht immer nur vertrösten", hieß es in der Runde.

Nach der Neugestaltung des Dorfmittelpunktes wäre dieser geeigneter denn je für Veranstaltungen. Doch im Moment sieht es Corona-bedingt eher düster aus für das Christbaumaufstellen oder die traditionelle Dorfweihnacht.

Die Ikom Stiftland fördert neben dieser Maßnahme weitere Projekte

Tirschenreuth

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