18.02.2019 - 15:47 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Bauamt legt Pläne für Kreuzung Mönlas vor

Zwölf Unfälle in drei Jahren sind Gründe genug, zu handeln: Die Kreuzung bei Mönlas soll jetzt, so schnell es geht, entschärft werden.

Die Vorplanung des Bauamts für die Kreuzung sieht vor, die Kreisstraße AS 12 und die Staatsstraße 2166 zusammenzuführen. Die Bundesstraße 85 bleibt in ihrem Verlauf unangetastet.
von Rudi GruberProfil

Mit einer Vorplanung für die Kreuzung an der B 85 bei Mönlas kamen Frank Viehmann und Hannes Neudam von der Abteilung Planung bzw. Brückenbau des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach in den Königsteiner Marktrat. Die Maßnahmen, die eine Erneuerung der Brückenbauwerke in diesem Bereich einschließen, sollten so schnell als möglich angepackt werden, sagten sie.

Bei Mönlas treffen die Staatsstraße 2166 und die Kreisstraße AS 12 auf die Bundesstraße 85. Die vorhandene Kreuzungsausbildung sei einmalig in der Oberpfalz. Ihre Unfallträchtigkeit habe sich in jüngerer Zeit noch verschärft. Innerhalb von drei Jahren gab es zwölf Unfälle.

Eine Untersuchung habe 88 Konfliktpunkte für Verkehrsteilnehmer ans Licht gebracht. Nach einem Umbau werde es noch 15 Konfliktpunkte geben. Die Bewertung der Brückenschäden betreffe die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit. Die Schäden an den drei Brückenbauwerken - davon sind zwei Durchlässe - werden mit einer Zustandsnote von 2,8 bewertet.

Die Vorplanung sehe eine einfachere Verkehrsführung und eine Bündelung des Verkehrs vor. Während die B 85 in ihrem bisherigen Verlauf bestehen bleibe, sollten die St 2166 und die AS 12 zusammengeführt werden. Somit sei nur noch eine Kreuzung notwendig. Bei der Maßnahme werde wenig Grund und Boden in Anspruch genommen. Mönlas wäre nur mit einer Umfahrung von der B 85 zu erreichen. Ebenso würden die Bushaltestellen in diesem Bereich optimiert. Der Entwurf sehe außerdem einen Geh- und Radweg mit einem Fahrradabstellplatz vor. Der dreispurige Ausbau der B 85 in diesem Bereich sei nicht relevant.

Zweiter Bürgermeister Klaus Hafner und die Markträte sahen zum ersten Mal diese Planungsunterlagen. Sicher werde dieses Projekt, so die einhellige Meinung, noch für etliche Diskussionen sorgen.

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