Etliche Unfälle beschäftigten die Polizei und die Rettungsdienste am Wochenende. Am Samstag um 1.28 Uhr wurden die Feuerwehren Königstein und Auerbach, der Rettungsdienst sowie die Polizei Sulzbach-Rosenberg zu einem Verkehrsunfall auf der B85 im Baustellenbereich auf Höhe der Ortschaft Mönlas gerufen. Ein 58-jähriger Pkw Fahrer aus Berlin, der mit seinem Firmenwagen unterwegs war, fuhr von Auerbach kommend in Richtung Edelsfeld. Hierbei übersah er die Baustellenabsicherung und fuhr mehrere Schilder, Baken und Pfosten um. Auch ein größeres Verkehrsschild wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bei der anschließenden Befragung war der Grund des Unfalls schnell gefunden. Den Beamten fielen ein deutlicher Alkoholgeruch beim Fahrer und alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auf. Ein freiwilliger Vortest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der Fahrer dürfte nun längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten und muss sich zudem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung verantworten, heißt es im Polizeibericht. Der Schadens dürfte bei 1.500 Euro liegen. Der Pkw neueren Baujahrs wurde so stark beschädigt, dass dieser wohl nur noch Schrottwert hat. Der Sachschaden hier liegt bei 28.000 Euro.
Ebenfalls am Samstag gegen 6.05, wollte ein 27-jähriger Neukirchner zusammen mit seiner 26-jährigen Arbeitskollegin die Fahrt zu ihrem gemeinsamen Arbeitsplatz antreten. Auf der Kreisstraße 37, zwischen den Ortschaften Waldlust und Oberreinbach, kam der junge Fahrer aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen und überschlug sich mit seinem Opel Corsa. Der Kleinwagen blieb anschließend im Seitengraben auf dem Dach liegen. Beide Insassen konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, erlitten jedoch mittelschwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule. Sie wurden zur weiteren Behandlung mit dem Rettungsdienst in nahe Krankenhäuser gefahren. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von 3.500 Euro.
Um 8.25 Uhr ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall. Ein 43-jähriger aus Scheinfeld befuhr mit seinem VW Passat die Staatstraße 2164 von Sulzbach-Rosenberg aus in Richtung Schwend. Kurz vor der Ortschaft Schwend kam der Fahrzeugführer aufgrund der schneebedeckten Straße in einer scharfen Linkskurve mit seinem Pkw ins Rutschen und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und rutschte in den Graben. Sowohl der Fahrer als auch sein 44-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. An dem Passat entstand ein hoher Schaden in Höhe von 20.000 Euro. Ebenfalls in der Gemeinde Illschwang, gegen 10.20 Uhr, kam ein weiterer Autofahrer auf der gleichen Strecke aufgrund der Witterungsverhältnisse sowie falscher Bereifung von der Straße ab. Der 27-jährige Mannheimer war mit seinem Toyota auf dem Weg von Schwend nach Sulzbach-Rosenberg, als er auf der Staatstraße 2164 die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und ins Schleudern geriet. Der Pkw drehte sich hierbei um 180 Grad und blieb im gegenüberliegenden Seitengraben stehen. Die Polizei stellte fest, dass der Fahrzeugführer bereits mit Sommerreifen unterwegs war und von dem Schneefall überrascht wurde. An seinem Pkw entstand lediglich ein geringer Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Aufgrund der falschen Bereifung wurde dem jungen Mann jedoch die Weiterfahrt untersagt und der Pkw verkehrssicher abgestellt. Weiterhin wird auf ihn aufgrund der falschen Bereifung ein Bußgeld zukommen, heißt es abschließend von der Polizei.













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