14.09.2021 - 11:53 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Grundschule Königstein startet mit 86 Kindern ins neue Schuljahr

Fortschritte bei der Digitalisierung sieht die Rektorin der Grundschule Königstein, Stefanie Lutye-Küst. Vor dem Schulverband erklärt sie, wie es im neuen Schuljahr mit den Corona-Tests läuft.

Der Altbau der Grundschule in Königstein.
von Autor SCKProfil

Das Schuljahr 2021/2022 hat an der Grundschule in Königstein mit 86 Kindern begonnen. Für 17 Abc-Schützen war es am Dienstag der erste Schultag; jeweils 22 Schüler besuchen die Zweite und Dritte Klasse, während 25 in der Vierten Klasse die Schulbank drücken. Diese Zahlen nannte Rektorin Stefanie Lutye-Küst in einer Versammlung des Grundschulverbands Königstein-Hirschbach.

Im Rückblick sprach die Schulleiterin von einem schwierigen Schuljahr, das durch Lockdown, Homeschooling, Distanzunterricht, Maskenpflicht und Corona-Tests massiv beeinflusst worden sei. Einen Fortschritt habe die Digitalisierung erzielt. Die jetzige Ausstattung mit Endgeräten beurteilte Lutye-Küst als gut. Corona-Tests habe bisher der Arbeiter-Samariterbund im Steinstadel durchgeführt. Dies ändere sich im neuen Schuljahr. Die Schüler geben nun jeweils in den Klassen unter Aufsicht der Lehrkräfte Proben ab, die als Pooltest ins Labor weitergeleitet werden.

Zweite Buslinie nach Hirschbach

Über die Finanzsituation berichtete der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, Thomas Pirner. Zur Entzerrung der Schülerbeförderung wurde eine zweite Schulbuslinie Königstein-Hirschbach eingerichtet. Sie verursachte außerplanmäßige Kosten von 24 570 Euro. Diese erstatte der Freistaat zu 100 Prozent, erklärte Pirner.

Über die im Haushalt vorgesehenen 30 000 Euro für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen hinaus flossen zusätzliche 2 392,46 Euro in Leihgeräte. Diese überplanmäßigen Ausgaben werden zu 90 Prozent von Freistaat Bayern gefördert.

Mehr Ausgaben für baulichen Unterhalt

Kämmerer Pirner informierte weiter über die Kostenentwicklung seit 2019. Ein neuer Einnahme- und auch Ausgabeposten entstand durch die Corona-bedingte Schülerbeförderung, Mehr als vervierfacht hätten sich die Ausgaben zum Unterhalt der baulichen Anlagen. Seine Schulden habe der Schulverband mit der Fortsetzung der jährlichen Tilgung von 25 000 Euro auf 417 886 Euro abgebaut.

2021 stehen 21 000 Euro für den Erwerb von Lehrer-Laptops, Tablets und Luftreinigungsgeräten bereit. Für eine Baumaßnahme, die im Rahmen das Kommunalen Investitionsprogramms Schulinfrastruktur läuft, sind 5000 Euro als Investition vorgesehen. Insgesamt erhöht sich der Verwaltungshaushalt von 303 785 Euro im Jahr 2020 auf 418 360 Euro heuer. Das Volumen des Vermögenshaushalts schrumpft um etwa 10 000 Euro auf 107 900 Euro.

Verbands- und Investitionsumlage berechnet

Von den Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind durch die Einnahmen nur 172 720 Euro gedeckt. Es müssen also 245 640 Euro auf die beteiligten Gemeinden umgelegt werden. Berechnungsgrundlage ist dabei die Zahl von 89 Schülern des Schuljahres 2020/2021. Bei einem Betrag von 2 760 Euro je Schüler wird die Gemeindekasse Königsteins bei 51 Kindern mit 140 760 Euro belastet, während die Gemeinde Hirschbach für 38 Kindern eine Schulverbandsumlage von 104 880 Euro zu entrichten hat.

Im Vermögenshaushalt bleibt ein Betrag von 53 400 Euro, also 600 Euro pro Schüler, offen. Daraus errechnen sich Investitionsumlagen von 30 600 Euro für den Markt Königstein und 22 800 Euro für die Gemeinde Hirschbach.

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