31.08.2020 - 11:18 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Marktrat Königstein genehmigt Leasingverträge für zwei neue Transporter

13 Jahre haben die Fahrzeuge des Wasser- und des Klärwärters ihren Dienst getan. Jetzt lohnt eine Reparatur nicht mehr.

Für ihre Wasserversorgung beschafft die Marktgemeinde Königstein ein neues Fahrzeug - und für die Abwasserentsorgung auch.
von Autor SCKProfil

Ein Dutzend Punkte hatte Bürgermeister Bernhard Köller auf die Tagesordnung des Königsteiner Marktrats gesetzt. Bauanträge und Bauvoranfragen waren zur August-Sitzung allerdings keine eingereicht worden, und unter Verschiedenes oder Anträge meldete sich niemand zu Wort.

Neue Fahrzeuge per Leasing

Für die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung stand die Beschaffung neuer Fahrzeuge an. Der Dienstwagen des Wasserwarts hat es seit der Erstzulassung im Jahr 2007 auf einen Kilometerstand von 180 000 gebracht. Angesichts handgroßer Rostlöcher und mehrerer Reparaturen rechtfertige der Fahrzeugwert die zu erwartenden Reparaturkosten nicht mehr, stellte der Kämmerer fest und empfahl einen Leasingvertrag für einen VW-Transporter TDI. Der Einbau einer Seitenschrankwand kostet etwa 2500 Euro; die Leasingrate mit vier Jahren Laufzeit und einer jährlichen Laufleistung von 4000 Kilometern beträgt monatlich 269,45 Euro netto. Dieses Paket akzeptierte der Marktrat einstimmig.

Ebenfalls 2007 erstmals zugelassen, hat das Fahrzeug der Abwasserentsorgung inzwischen 210 000 Kilometern auf dem Tacho. Er wird ersetzt durch einen VW-Transporter TDI mit Seitenschrankwand, den die Marktgemeinde zu den gleichen Konditionen least.

Nahwärme im Steinstadel

Einstimmig entschied sich der Marktrat dafür, den Steinstadel, in dem der Gesangverein probt und der Trachtenverein D' Ossinger Königstein sich trifft, an die Nahwärmeversorgung anzuschließen. Der Steinstadel wird derzeit noch ausschließlich mit Strom beheizt. Nach der derzeit laufenden Sanierung der gesamten Stadelreihe werden auch seine Nachbargebäude mit Nahwärme versorgt.

Handlungsbedarf in Kläranlage

Genauso einig waren sie sich, als sie den Einbau einer Phosphatfällung in der Kläranlage Gaißach nachträglich genehmigten. Phosphor fördert in Oberflächengewässern als Nährstoff das Wachstum von Algen. Zudem wirkt sich ein hoher Phosphorgehalt nachteilig auf die Lebensgemeinschaften im Gewässer aus. Die Erlaubnis zur Nutzung des Auerbachs für die Kläranlage Gaißach war deshalb an die Bedingung geknüpft, bis zum 1. Juli den Phosphorgehalt von 6,5 Milligramm pro Liter unter die Marke von zwei Milligramm zu drücken. Das ließ sich nur durch die Phosphatfällung mit Hilfe eines Fällmittel- und Lagercontainers machen. Das wirtschaftlichste Angebot lag bei 25 745,65 Euro. Weiter fielen noch Kosten von rund 4500 Euro für die Elektroinstallation an.

Vorkaufsrecht für den Markt

Mit einer Satzung sichert sich die Marktgemeinde ein Vorkaufsrecht für unbebaute Grundstücke im Gewerbegebiet Königstein. Den bereits in der Juli-Sitzung besprochenen Beschluss fassten die Ratsmitglieder einstimmig.

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