21.08.2019 - 14:58 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Mehr Mobilität in Gemeinden Königstein und Hirschbach

Eine großzügige Spende macht den VG-Bus für Gehbehinderte und Senioren leichter zugänglich.

Die Bürgermeister (von links) Hans Durst und Hans Koch sind sehr zufrieden mit der neu eingebauten Trittstufe am VG-Bus.
von Pauline ReglerProfil

Für kommende Aufgaben nachgerüstet ist jetzt der Bus, den die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Königstein-Hirschbach Vereinen und Verbänden für Ausflüge oder sonstige Fahrten vermietet. Sponsoren finanzierten bereits seine Anschaffung und durften sich im Gegenzug auf der fahrenden Litfasssäule verewigen. Dank einer weiteren Spende besitzt er jetzt auch eine Einstiegshilfe.

Dr. Zeitler vom Regionalmanagement in Regensburg machte sich dafür stark, dass die VG von der Theo-Wormland-Stiftung aus München 5000 Euro bekam. Diese Finanzspritze deckte nicht nur den Einbau der Trittstufe, der knapp 2000 Euro kostete, sie schafft darüber hinaus ein Polster für zukünftige Ausgaben.

Verschiedene Gelegenheiten hatten die bisherige Schwäche des Busses aufgedeckt. Gehbehinderte oder ältere Fahrgäste hatten es schwer, hinein zu gelangen, weil die Einstiegshöhe weit über einer Treppenstufe lag. Nun baute das Autohaus Kraus in Erlangen, das den Bus geliefert hat, eine automatisch ausfahrende Trittstufe ein. Sie kommt zum Vorschein, wenn die Seitentür geöffnet wird.

Die Bürgermeister Hans Koch und Hans Durst testeten die Neuerung und befanden sie für gut - vor allem im Hinblick auf die Pläne der VG, mit einem Bürgerbus die Mobilität der Gemeindebewohner zu verbessern. Gedacht ist an eine seniorengerechte Mitfahrgelegenheit zu Zielen, die auch außerhalb der Gemeinden Königstein und Hirschbach liegen können - beispielsweise nach Auerbach oder Sulzbach-Rosenberg.

Wenn die Seitentür geöffnet wird, fährt die Stufe aus und ist sofort einsatzbereit.

Der Marktplatz der Generationen liefert das Stichwort für diese Überlegungen. Eine Umfrage soll Hinweise auf den Bedarf liefern, um das Vorhaben daran auszurichten. Das Gelingen hängt natürlich auch von der Bereitschaft möglicher Fahrer des Busses ab. Auch ein Organisationsteam ist dafür erforderlich. Ein Anfang ist aber schon gemacht, und bei entsprechender Resonanz kann der Bürgerbus in den Gemeinden Königstein und Hirschbach Realität werden.

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