21.04.2020 - 11:19 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Nachträgliches Ja zum Autokauf für First Responder Königstein

Den Segen der Kirchen hat er schon, und jetzt ist das neue Auto der First Responder Königstein auch mit dem offiziellen Einverständnis der politischen Gemeinde unterwegs.

von Autor SCKProfil

Leicht fiel dem Marktrat sein Ja zum Kauf eines neuen Einsatzfahrzeuges für die First Responder. Spenden von Firmen, Vereinen und Privatleuten die Kosten von 18 641,18 Euro komplett ab. Zwar verhagelte das Coronavirus dem VW Tiguan die für Mitte März geplante Einstandsparty, aber den Segen durch Pfarrer Konrad Schornbaum und Pfarrer Hans Zeltsperger hat er schon bekommen. Mitglieder der Wasserwacht Hirschau und des örtlichen First-Responder-Teams bauten den Gebrauchtwagen in rund 200 ehrenamtlichen Stunden zum Einsatzfahrzeug um.

Regelungen für den Kindergarten Königstein fixierte bisher der Betreuungsvertrag zwischen den Erziehungsberechtigten und dem Träger oder ein Informationsblatt. Eine neue Benutzungssatzung soll nun Grundsätzliches wie An- und Abmeldung, das Verhalten bei Erkrankung oder die Ferienregelung auf eine rechtliche Grundlage stellen. Sie basiert auf einer Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags. Dazu wird auch der Erlass einer Kindertageseinrichtungs-Gebührensatzung erforderlich.

In der Vorlage sind für Kinder bis zum dritten Lebensjahr monatliche Sätze von 126 Euro für drei bis vier Stunden, 136 Euro für vier bis fünf Stunden, 146 Euro für fünf bis sechs Stunden, 156 Euro für sechs bis sieben Stunden und 166 Euro für sieben bis acht Stunden festgelegt. Für ältere Kinder gelten Gebühren von 106 Euro für drei bis vier Stunden, 116 Euro für vier bis fünf Stunden, 126 Euro für fünf bis sechs Stunden, 136 Euro für sechs bis sieben Stunden und 146 Euro für sieben bis acht Stunden. Eine Geschwisterregelung sieht Nachlässe von 10 Euro beim zweiten Kind und 6 Euro beim dritten Kind vor. Auch die Möglichkeiten einer Gebührenentlastung, -ermäßigung oder -befreiung wurden in den einstimmig beschlossenen Benutzungs- und Gebührensatzungen festgehalten.

Über eine Bauvoranfrage für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Garten in Gaißach sprechen die Untere Naturschutzbehörde und das Wasserwirtschaftsamt wegen des Bachlaufs ein Wörtchen mit. Bürgermeister Hans Koch berichtete über ein Vorgespräch mit dem Landratsamt, das die Bebauung grundsätzlich möglich sei. Wasser- und Kanalanschluss sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Die Gemeinde müsse den Anschluss bis zur Grundstücksgrenze herstellen. Der Marktrat gab einstimmig das gemeindliche Einvernehmen für das Bauvorhaben. Das Bauamt entscheidet nun über eine Bewertung als Bauvorhaben im Außenbereich.

Abweichungen vom rechtskräftigen Bebauungsplan im Gebiet Eichbühl in Kürmreuth zeigen die Pläne für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage. Konkret geht es um das Dach des Haupt- und des Nebengebäudes, seine Neigung und die Eindeckung in der Farbe Anthrazit, sowie um die Zusammenlegung zweier Grundstücke auf einer Flurnummer. Auch dazu hier erteilte der Marktrat einstimmig sein Einverständnis.

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