05.11.2019 - 15:41 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Tell Königstein packt Bau einer neuen Schießanlage an

"Die Königsteiner Schützen konkretisieren die Pläne für eine neue Schießstätte", schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Darin meldet er die Übergabe eines Förderantrags.

Die Tell-Schützen übergeben den Förderantrag für eine neue Schießanlage (von links): Schatzmeister Dietmar König, Projektleiter Hans Martin Grötsch, Schützenmeister Franz Grötsch, Rüstmeister Karl-Heinz Ölmann, OSB-Präsident Franz Brunner, Beisitzer Peter Müller, und Zweite Schützenmeisterin Erika Kugler.
von Externer BeitragProfil

Der neue Vorstand der Schützengesellschaft Tell 1923 Königstein habe seit der Jahreshauptversammlung im März Gespräche mit dem Oberpfälzer Schützenbund (OSB), der Marktgemeinde Königstein, Schießbahnsachverständigen, verschiedenen Banken, Landtagsabgeordneten sowie Architekten aufgenommen. Hans Martin Grötsch sei als Projektleiter berufen worden mit dem Auftrag, den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung im Januar 2020 ein finanzierbares Konzept zum Bau einer neuen Schießanlage vorzulegen.

"Als Glücksfall hat sich erwiesen, dass am 11. Juli 2019 ein Sonderförderprogramm ,Vereinssportstättenbau in finanzschwächeren Gemeinden' durch den Freistaat Bayern aufgelegt wurde und die Marktgemeinde Königstein einen Zuschuss von 55 Prozent beantragen kann", wird Grötsch in der Presse-Info zitiert. Mit der Marktgemeinde Königstein und dem Architekten sei der Kostenanteil für den Schützenverein erörtert worden, um eine elektronische Schießanlage in eine sanierte Stadelreihe zu integrieren. Gesprächen mit den ortsansässigen Banken loteten verschiedene Szenarien der Finanzierung aus. Aktuell gebe es aber noch keine Förderzusage für das Projekt.

Schützenmeister Franz Grötsch fasst zusammen: "In der Geschichte des Schießsports gab es in Königstein bereits vier Schießstätten. Nun packen wir die fünfte an, die wir gemeinsam mit der Marktgemeinde langfristig gestalten wollen. Aber unterm Strich muss es finanziell leistbar sein, und die Mitglieder müssen dem gesamten Konzept, welches aktuell ausgearbeitet wird, zustimmen." Der Vorstand zeigte sich sehr erfreut, dass der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner, sich ein Bild vor Ort machte und persönlich den Förderantrag der Schützengesellschaft in Empfang nahm.

Brunner äußerte sich der Pressemitteilung nach so: "Um die Ergebnisse sowie die Nachwuchsförderung im Schießsport auf hohem Niveau halten zu können, ist es wichtig, dass flächendeckend Schießanlagen zur Verfügung stehen. Daher freut es mich sehr, dass die Vorstandschaft der Tell-Schützen dieses Projekt angegangen ist. Ich wünsche dem Schützenverein sowie der Marktgemeinde viel Erfolg bei der Realisierung."

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