"Die historischen Marktführungen, der Markt der Genüsse, sowie Konzerte und die Frankenpfalzmesse mussten im vergangenem Jahr aufgrund der Pandemie ausfallen. Bei der Pilzwanderung war es dagegen die große Trockenheit," erklärte Hans Koch, Vorsitzender des Tourismusvereins bei der Jahreshauptversammlung. Daher konnte er nicht viele Aktivitäten für 2021 aufzählen: Waldbaden, drei Kräuterwanderungen und Wassergymnastik im Naturbad. Die einwöchige Kunstausstellung "Und Königstein liegt doch am Meer" im alten katholischen Pfarrhaus war sehr gut besucht.
Koch dankte den Wanderwarten Walter Brunner, Michael Zahn, Markus Rippl und Horst Meidenbauer für die Beschilderung und Neuausweisung der Wanderwege. Der Erzweg wurde neu nach Worten des Vorsitzenden digitalisiert. Für kommendes Jahr sind wieder der Markt der Genüsse und Konzerte geplant. Im März findet in Auerbach das Frühlingserwachen statt. Und in zwei Jahren wird das Kletterfestival im Freibad wiederholt.
Bei den Übernachtungszahlen sei es aufwärts gegangen: 7113 GästeAnkünfte und 17.617 Übernachtungen konnte das Statistische Landesamt verzeichnen. Das entspreche einer Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen und einer Auslastung der Betten von 22,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt dies laut Koch ein Plus von 8,1 Prozent, bei den Übernachtungen ein Plus von 10,4 Prozent. Weiter informierte der Vorsitzende, dass Geschäftsführerin Heidi Ziegler nach 33 Jahren im Rathaus mit ihrem Tourismusbüro in die Bücherei umzieht.
Mit ihren Kräuterwanderungen hat die Kräuterexpertin und Buchautorin Markusine Guthjahr im Laufe vieler Jahre über 3000 Euro erwirtschaftet und der Marktgemeinde Königstein gespendet, erfuhren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung. Gutjahrs Wunsch wäre, mit diesem Geld eine nachhaltige Erweiterung der Kneippanlage zu finanzieren. Ein Projekt mit Heil- und Duftpflanzen ist geplant, das die Anlage ökologisch und nachhaltig aufwerten soll. Dafür sucht Markusine Guthjahr Zinkwannen und bittet diejenigen sich bei ihr zu melden, die welche abgeben können. Ein schattiger Sitzplatz soll mit Hilfe des Bauhofes geschaffen werden. Auch die Bevölkerung soll bei der Gestaltung mit eingebunden werden.













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