16.11.2021 - 13:30 Uhr
Kötzersdorf bei KemnathOberpfalz

Kötzersdorfer Floriansjünger trotzen Dauerregen im „Löscheinsatz“

Zwölf Brandschützer der Freiw. Feuerwehr Kötzersdorf legten in unterschiedlichen Stufen erfolgreich die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" ab. Das Wasser kam bei der Leistungsabnahme nicht nur aus den Strahlrohren, sondern auch aus den Wolken.
von Michael DenzProfil

Zur Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" waren zwölf Aktive der Feuerwehr Kötzersdorf in zwei Gruppen zu je neun Brandschützern angetreten. Während vier junge Feuerwehrmänner bei den Weiheranlagen zwischen Kötzersdorf und Haunritz ihren ersten Test mit Bravour absolvierten und somit das Leistungsabzeichen der Stufe 1 in Bronze erhielten, legten drei erfahrene Brandschützer zum neunten oder zehnten Mal die Leistungsprüfung "Wasser" ab.

Bei den Zusatz- und Truppaufgaben galt es, Knoten und Stiche anzulegen. Bei der Einsatzübung wurde der Brand eines Nebengebäudes, wobei weder Mensch noch Tier in Gefahr waren, angenommen. Konzentriert, zügig und geordnet ging dem Wasser- und Schlauchtrupp in beiden Gruppen das Kuppeln der Saugleitung von der Hand. Mit jener entnahm die Tragkraftspritze Wasser aus dem offenen Gewässer und pumpte es über Druckschläuche bis zu den Strahlrohren.

Den ersten Schlauch und den Verteiler hatten der Angriffstrupp zügig bereitgelegt. Jeweils ein Strahlrohr setzte der Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp zur "Brandbekämpfung im Außenangriff und dem Schutz der Umgebung" ein. Der Löschaufbau als "Einsatzziel" erfolgte bei beiden Abnahmen in weniger als vier Minuten.

Das Wasser kam bei der Leistungsprüfung nicht nur aus den Strahlrohren, sondern auch aus den Wolken. Die Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther sowie die Kreisbrandmeister Florian Braunreuther und Alois Schindler, bescheinigten den Kötzersdorfer Brandschützern eine bravouröse Leistung und gratulierten zur bestandenen Leistungsprüfung.

Zügiges und geordnetes Arbeiten imponierten dem Kreisbrandinspektor, während Schindler von einer "gut zusammenarbeitenden Gruppe" sprach, was zudem von "bester Übung und Ausbildung" zeuge. Florian Braunreuther betonte, dass die Kötzersdorfer Feuerwehr für jenen Einsatz sehr gut vorbereitet sei.

Teilnehmer der Gruppe 1: Gruppenführer Michael Eldracher (Stufe 3), Wassertruppführer Oliver Nickl, Wassertruppmann Alexander Nickl, Schlauchtruppführer Jonas Moeller und Schlauchtruppmann Luis Ring (alle Stufe 1). Als Ersatzteilnehmer fungierten im Angriffstrupp Sven Nickl und Florian Trummer, Hubert Busch als Maschinist und Melder Michael Griener.

Gruppe 2: Das Leistungsabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Tirschenreuth (KFV) legten Kommandant Markus Nickl als Gruppenführer (KFV 4) und Maschinist Hubert Busch sowie Schlauchtruppführer Stefan Pflanzl (jeweils KFV 3) ab. Melder Sven Nickl, Angriffstruppführer Michael Griener und Wassertruppmann Florian Trummer erhielten das Leistungsabzeichen der Stufe 3 (Gold), Silber war für Angriffstruppmann Fabian Woita (Stufe 2). Ihr Wissen als "Auffüller der Gruppe" bewiesen Oliver Nickl als Wassertruppführer und Alexander Nickl als Schlauchtruppmann.

Während Maschinist Hubert Busch routiniert die Tragkraftspritze bediente, kuppelten die vier Jugendfeuerwehrleute der ersten Gruppe im Wasser- und Schlauchtrupp, die das erste Leistungsabzeichen ablegen, die Saugleitung zur Entnahme des Löschwassers aus dem Teich.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.