10.10.2018 - 10:34 Uhr
KohlbergOberpfalz

Gemeinschaft macht Mut

In der Jahreshauptversammlung der Marianischen Männer-Congregation steht die Ehrung zwei langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Josef Merkl wird zum neuen Obmann-Stellvertreter gewählt.

Priester Varghese Puthenchira dankt Erwin Panzer und Hans-Jürgen Bock für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Marianischen Männer-Congregation und wünscht Josef Merkl (von links) als neugewähltem Stellvertreter des Obmanns Gottes Segen.
von Autor JMLProfil

Mit Gedanken über die verrinnende Zeit eröffnete Obmann Wilhelm Zwack die Jahreshauptversammlung, Hauptfest genannt, für die Kohlberger Filiale der Marianischen Männer-Congregation (MMC). Er appellierte an die Zuhörer, das verbleibende Dasein bewusst zu leben, es intensiv zu nutzen, sorgsam damit umzugehen und so ein Sendbote Gottes zu sein.

Zwack dankte Pfarrer Varghese Puthenchira, der erstmals bei den Sodalen (Mitgliedern) war, für die Betreuung der Kohlberger Organisation: „Es freut mich, dass sie einer von uns sind.“ Der Priester informierte, dass auch in seinem indischen Heimatstaat die Marienverehrung mit Andachtszeiten und Wallfahrtsorten hohes Ansehen genieße. Er selbst schätze die Arbeit des örtlichen MMC für seine katholische Gemeinde sehr.

Wichtiger Punkt der Zusammenkunft war die Neuwahl des Obmann-Stellvertreters, die durch einen Sterbefall erforderlich geworden ist. Auf Vorschlag von Zwack wurde Josef Merkl aus Röthenbach mit diesem Posten betraut. Da keine neuen Mitglieder angeworben werden konnten, besteht die Filiale nun aus knapp 20 Sodalen. Fünf von ihnen haben in den vergangenen zwölf Monaten einen runden oder halbrunden Geburtstag gefeiert und erhielten ein Geschenk der Gemeinschaft. Mit Gedicht, Urkunde und Gutschein dankte der Obmann den Sodalen Hans-Jürgen Bock und Erwin Panzer für 25 Jahre Mitgliedschaft. Trotz vieler Geburtstage hat sich der Kassenstand der Gruppe nur um sechs Euro reduziert, wie Kassenprüfer Leonhard Steinsdörfer zufrieden verkündete. Im Berichtsjahr verstarben Richard Roith, er war seit 1988 Mitglied, und Artur Wiesnet aus Amberg, Präfekt der Gemeinschaft.

Sorgen bereiten die Maiandachten am Röthenbacher Kapellerl im Schlosspark. Zwar werden sie von den Frauenbund-Mitgliedern aus dem Ortsteil liebevoll vorbereitet, wie Zwack berichtete, seien gut besucht, auch von Kohlbergern, aber die Zukunft der Andachten dort sei fraglich. Zwack: „Wie ihr wisst, ist die Schlosskapelle in einem unbegehbaren Zustand. Auch durch viele Versprechungen von Herrn Grassick, dem Besitzer, sind wir keinen Schritt weitergekommen, wie es mit dem Schloss und den Andachten dort weitergehen könnte.“ Pater Prince Kalarimuryil leitete heuer die Feier an dem kleinen Gotteshaus. Sie soll auch 2019 dort stattfinden.

Bilder aus dem Vereinsjahr rundeten die Hauptversammlung ab. Anschließend beteten die Sodalen gemeinsam den Rosenkranz am Priesterfreitag.

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