18.02.2019 - 16:44 Uhr
KohlbergOberpfalz

Kurioser Einsatz: Kleinkind steckt mit Kopf fest

Ein ungewöhnlicher Vorfall mobilisierte am Wochenende etwa 50 Einsatzkräfte. Ein Kind steckte in Röthenbach bei Kohlberg mit dem Kopf zwischen Steinmauer und Sprossenwand fest.

50 Feuerwehrleute eilten einem Kleinkind zu Hilfe. Dessen Kopf steckte zwischen einer Steinmauer und einer Sprossenwand fest.

"Person eingeklemmt": So lautete die erste Alarmmeldung am Samstag gegen 18.30 Uhr. Da die Feuerwehr kein genaueres Bild von den Umständen hatte, rückten die Wehren Kohlberg, Weiherhammer und Kaltenbrunn mit etwa 50 Mann in Röthenbach an.

Letztendlich war die Situation aber nicht ganz so brenzlig. Beim Eintreffen fanden die Einsatzkräfte ein Kleinkind vor, das zwischen einer Steinmauer und einer Sprossenwand klemmte. Nach Abwägen der Umstände versuchten die Feuerwehrleute nach Information von Marco Saller, Kreisbrandrat in Neustadt, es erstmal auf dem einfachen Weg: mit Schmierseife. Das hat funktioniert. Der Kopf des Kindes konnte herausgewunden werden.

"Ansonsten hätte man weitere technische oder mechanische Maßnahmen ergreifen müssen", sagt Kreisbrandrat Saller. Sprich: Das Kind hätte herausgeschnitten werden müssen. Nach etwa einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder abrücken und das Kleinkind die neugewonnene Freiheit genießen. Einen solchen Fall habe er in seiner achtmonatigen Tätigkeit als Kreisbrandrat sowie zuvor vier Jahre als Kreisbrandmeister noch nicht erlebt, sagt Saller. Auch Kreisbrandmeister Gerald Wölfl war beim Einsatz vor Ort.

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