03.12.2019 - 15:59 Uhr
KohlbergOberpfalz

Radweg auf der Zielgeraden

Günstiges Wetter ermöglicht erste Erdarbeiten am letzten Teilstück bis Kohlberg. Pedalritter können die lange ersehnte Fertigstellung im Mai feiern.

Bereits jetzt beginnen die Arbeiten zur Fertigstellung des letzten Radwege-Abschnittes von der Hannersgrüner Kreuzung in Richtung Kohlberger Bauhof. Die milde Witterung macht es möglich. Ende Mai wird die Trasse dann ihrer Bestimmung übergeben werden. Die landschaftlich reizvolle Strecke am Eichelbach entlang könnte zum Genuss-Radlweg für die Biker werden!
von Autor JMLProfil

Die milde Witterung macht es möglich, schwere Baumaschinen arbeiten an der Kreuzung in Hannersgrün am Ufer des Eichelbaches. Übergänge zu Feldern und Drainagearbeiten sind erste Maßnahmen auf dem letzten Radwege-Teilstück nach Kohlberg. Der Bach darf von hier hinauf zur kommunalen Kläranlage in seinem Bett wieder etwas mäandern.

Der Radweg folgt in einer Breite von 2,50 bis 3 Metern den Schleifen des Wassers. Im Haushaltsplan für 2019 sind dafür Kosten in Höhe von etwas über 300 000 Euro eingeplant worden, die Höhe der Fördergelder dürfte um 260 000 Euro liegen. In späteren Bauabschnitten soll der Bach auch vom Sportplatz bis hinauf zu den Weihern unterhalb der Bienenleite renaturiert werden. Also rauskommen aus den Betonschalen der Flurbereinigungzeit und in sanften Kurven einen neuen Weg erhalten. Was dem „Oichlbooch“ mit seinen Pflanzen und Tieren sicher gefallen wird und gleichzeitig bei Starkregen vor schnellem Wasserabfluss schützt.

Bereits vor etwa 20 Jahren wurde in Kohlberg an einen Radweg gedacht, der für Biker die Städte Weiden und Amberg sicher verbinden sollte. Die bisher letzte Etappe vom Etzenrichter Sportplatz bis kurz vor Hannersgrün wurde im Frühsommer 2016 eröffnet. Doch dann stockte der Weiterbau. Die Fertigstellung nach Kohlberg hat sich wegen Grundstückskäufen um einige Jahre verzögert und auch ein Biotopbereich mit bachbegleitenden Gehölzen zeigte seine Bremswirkung. Inzwischen wurde alle Herausforderungen gemeistert. Auch dank Bürgermeister Rudolf Götz, der die Weiterführung der Trasse nach Hirschau bereits in seine Überlegungen einbezieht.

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