23.10.2019 - 16:19 Uhr
KohlbergOberpfalz

Rudolf Götz verzichtet verärgert auf Kandidatur für Kreistag Neustadt/WN

Fast exakt vor einem Jahr hat Kohlbergs Bürgermeister Rudolf Götz angekündigt, nicht mehr als Rathauschef zu kandidieren. Er war enttäuscht über zu wenig Schlüsselzuweisungen aus München. Nun folgt der nächste Paukenschlag:

Götz Rudolf Götz will sich nicht mit einem hinteren Platz auf der CSU-Kreistagsliste abfinden.
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Götz will auch nicht mehr in den Kreistag. "Die Listenaufstellung hat für Ärger zwischen den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Weiherhammer gesorgt", sagt der CSU-Mann. Demnach stünden der VG vier Plätze auf dem CSU-Kandidatentableau zu. Je einer in der aussichtsreichen Kategorie der Platzierungen 1 bis 15, einer im Bereich 16 bis 30, einer bei 31 bis 45 und einer im hinteren Viertel 46 bis 60. Laut Götz pocht Weiherhammer als größte Mitgliedsgemeinde auf die Plätze eins und vier, auf Rang zwei hat Etzenricht Anspruch angemeldet. Damit bliebe für den Kohlberger Götz als amtierenden Kreisrat nur Rang drei ab Listenplatz 31. Damit stünden seine Chancen auf den erneuten Einzug ins Kreisparlament schlecht. "Aber der Landrat will das so. Dann hat er jetzt halt einen Silberrücken weniger," ,ätzt der Kohlberger. Mit dem Wort "Silberrücken" hatte Landrat Andreas Meier 2018 im Streit den Neustädter Bürgermeister Rupert Troppmann bezeichnet, der das Landratsamt kritisiert hatte. Die Affäre hatte für viel Wirbel in der Kreis-CSU gesorgt.

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