23.11.2020 - 15:50 Uhr
Oberpfalz

Kommentar zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen: Berlin muss Biden entgegenkommen

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Der gewählte US-Präsident Joe Biden stellt erste Mitglieder seines Kabinetts vor. Darunter sind bekannte Gesichter. Sollen die neue Regieurng Erfolg haben, muss sich Berlin bewegen. Ein Kommentar von Alexander Pausch.

Joe Biden, der künftige Präsident der USA.
von Alexander Pausch Kontakt Profil
Kommentar

Mit den ersten Namen der künftigen Regierung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden hellen sich die Mienen hierzulande weiter auf. Während der derzeitige Außenminister Mike Pompeo die heimischen Wähler im Blick hatte, kommt mit Antony Blinken ein Politiker ins US-Außenministerium der selbst in Europa gelebt hat. Viele in Europa und Deutschland kennen ihn. Das erleichtert vieles.

Bereits als klar war, dass der 78-jährige Demokrat Bien am 20. Januar in das Weiße Haus einzieht, war die Erleichterung in Deutschland groß. Es wäre aber eine Illusion anzunehmen, nur weil er US-Präsident wird, ist alles wieder gut.

Biden und sein Team werden sich daran erinnern, dass es gerade die Deutschen waren, die sich in der Amtszeit Baracks Obamas nicht immer als Mannschaftsspieler erwiesen haben. Wenn Berlin will, das sich das Verhältnis zu den USA verbessert und dass sich der Westen behauptet, muss es einen größeren Beitrag leisten und darf sich nicht weiter verstecken.

Biden steht als Sieger fest

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