12.07.2020 - 17:24 Uhr
Deutschland und die WeltOberpfalz

Kommentar: Scheuer am Steuer, Ungeheuer!

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Verkehrsminister Andreas Scheuer ist eher der Chaos-Minister. Erst das Mautdebakel, jetzt das Wirrwarr um die Neuregelung der StVO, die er dank eines Formfehlers rückgängig machen will. Das ist peinlich und falsch, meint Julian Trager.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) inszeniert sich gerne als Macher, als Mann am Steuer.
Kommentar

Andreas Scheuer inszeniert sich gern als Macher. Schaut man auf sein Wirken, muss man allerdings sagen: Scheuer am Steuer, Ungeheuer! Erst das Mautdebakel, jetzt das Wirrwarr um die Neuregelung der Straßenverkehrsordnung, die eigentlich Radler schützen und Raser stärker bestrafen sollte. Da tritt Scheuer nun auf die Bremse, will die neuen Regeln wieder rückgängig machen und versucht dafür einen Formfehler auszunutzen.

Das ist peinlich und falsch. Die Unfallstatistik ist ja eindeutig: Zu schnelles Fahren ist der Hauptgrund für Verkehrstote. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sieht beinahe täglich Wahnsinnige, die über die Landstraße brettern - ganz egal ob vor ihnen zehn Autos fahren und eine Kurve kommt. Es wird in Deutschland immer noch zu viel gerast. Schärfere Strafen könnten helfen, das einzudämmen und die Zahl der Verkehrstoten weiter zu senken. Sprich: Es wäre also machbar.

Hickhack um schärfere Sanktionen für Raser

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