Fortgesetzt werden die Bauarbeiten an den gemeindlichen Baustellen, darüber informierte jetzt Bürgermeister Max Bindl in der jüngsten Sitzung. Er betonte, dass nach Drängen der Marktverwaltung die Arbeiten an den Außenanlagen des Schafferhofs fortgesetzt werden. Der Bürgermeister wünscht, dass die Arbeiten zügig vorangehen.
Bezüglich des Theres-Neumann-Museums informierte Bindl, dass der Innenarchitekt mit seinen Planungen weit fortgeschritten ist. Derzeit sind die Gewerke Ausstellungsbau und -medien ausgeschrieben. Die Ausschreibung für das Gewerk Ausstellungsgrafik soll im November erfolgen. Bezüglich der energetischen Sanierung des Rathauses wusste Bindl, dass die Fertigstellung spätestens Anfang Dezember erfolgen soll.
Flächenverbrauch eindämmen
Geschäftsleiter Markus Troesch informierte über das Kommunale Flächenmanagement. Zur Belebung der Ortskerne und um der gegenwärtigen Flächenversiegelung entgegenzuwirken, sollen vorrangig innerörtliche Flächen bebaut werden. Ziel ist es, den Flächenverbrauch im Außenbereich einzudämmen. Troesch berichtete, dass der Gesetzgeber für zukünftige Ausweisungen von Bauflächen im Zuge des Bauleitplanverfahrens den Nachweis wünscht, dass der Bedarf nach neuen Bauflächen den vorhandenen Bestand bereits vorliegender innerörtlicher Bauflächen nicht überschreitet. Dies bedeutet, dass vor einer Ausweisung eines neuen Baugebietes zunächst die Baulücken innerorts bebaut werden müssen. Die Marktverwaltung wird deshalb alle Eigentümer von Baulücken anschreiben und sie bitten, den zugestellten Fragebogen auszufüllen und wieder an die Verwaltung zurückzuschicken.
60 freie Bauparzellen
Laut Markus Troesch gibt es in der Marktgemeinde rund 60 Parzellen, die derzeit nicht bebaut sind. Mit der Auskunft des Fragebogens entstehen für die Grundstücksbesitzer keinerlei Verpflichtungen. Gerne bietet die Gemeinde an - falls Interesse an einem Verkauf des Grundstücks besteht - diese Fläche mit einem Lageplan und der Quadratmetergröße, mit und ohne Namen auf der gemeindlichen Homepage einzustellen. Sollten sich dann Kaufinteressierte melden, würde die Gemeinde auch den Kontakt herstellen. Dies alles ist für den Grundstücksbesitzer völlig unverbindlich und kostenfrei.
Bei Fragen und weiteren Informationen stehen seitens der Marktverwaltung Christa Panrucker, Telefon 09632/921113, oder Geschäftsleiter Markus Troesch, Telefon 09632/921111, zur Verfügung. Troesch verwies auf die guten Erfahrungen der Stadt Mitterteich zu diesem Thema, ähnliches erhofft er sich jetzt auch für Konnersreuth.
Marktratssplitter
Inge Härtl (CSU) bemängelte, dass das Buswartehäuschen in Neudorf, von Waldsassen her kommend, fast zugewachsen sei. Nachdem dafür der Landkreis zuständig ist, will Bindl dies mit der Kreisbehörde abklären.
Wolfgang Pötzl (SPD) fragte erneut nach der Möglichkeit, die Mutter-Kind-Gruppe in Fockenfeld unterzubringen. Bürgermeister Bindl sagte, dass er diesbezüglich schon Kontakt mit Fockenfeld aufgenommen hat.
Reinhard Wurm (Freie Wähler) wollte wissen, wie die Hundekotbehälter angenommen werden, die im Marktgebiet aufgestellt wurden. Der Rathauschef war ganz zufrieden, wenngleich es immer wieder welche gebe, die es mit der Entsorgung nicht so genau nehmen. „Ich aber denke, dies wird sich noch bessern“, sagte Bindl.
















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