03.04.2019 - 16:01 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Mit Aufzug in alle Geschosse

Das Info- und Begegnungszentrum im Schafferhof nimmt zunehmend Formen an. Davon überzeugt sich die CSU bei einer Baustellenbesichtigung.

Auf der Baustelle im Eingangsbereich des künftigen Info- und Begegnungszentrums wird fleißig gearbeitet.
von Josef RosnerProfil

Rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Architekt Gerhard Plaß erläuterte beim Rundgang, wie aus dem einstigen Bauernhof ein modernes Begegnungszentrum mit Empfangsraum, Museum und Ratssaal werden soll. CSU-Ortsvorsitzender Andreas Malzer freute sich über das große Interesse auch von auswärtigen Gästen. Dass die Aufgaben nicht leicht sind, zumal der Schafferhof barrierefrei erreichbar sein soll, verdeutlichte Plaß mit dem Hinweis auf zwei Meter Höhenunterschied vom Eingangsbereich bis zum rückwärtigen Ausgang. Jedes Geschoss wird mittels eines Aufzugs rollstuhlgerecht erreichbar sein.

Im Obergeschoss der Remise, wo einst das Getreide gelagert war, wurden schadhafte Balken fachgerecht ausgewechselt. Das Obergeschoss wird aus Kostengründen aktuell nicht ausgebaut. Hier stehen rund 200 Quadratmeter zur Verfügung. Weiter ging es in den früheren Stadel, wo sich bald die Markträte die Köpfe heiß diskutieren werden. Untergebracht wird im ersten Obergeschoss der Ratssaal, ausgestattet mit neuester Technik. Im Saal, der zu den Dachbalken hin offen bleibt, können auch Seminare, Vorträge oder kleinere Ausstellungen stattfinden. Gerhard Plaß informierte die Besucher, dass die Scheune in keinem guten Zustand war, hier musste vieles erneuert werden.

Im Kellergeschoss des ehemaligen Wohn- und Stallhauses ist der künftige Empfangsbereich vorgesehen. Künftige Besucher erhalten unter dem Gewölbe eine Einführung zum Thema Therese Neumann. "Dieser Raum kann später auch mal für private Feiern benützt werden", sagte Plaß. Die Museumsräume im Erdgeschoss und im ersten Stock wurden im Winter schon provisorisch beheizt, schließlich gingen die Arbeiten weiter, erläuterte der Architekt. Verwendet wird Fernwärme, die von der Grundschule herüber geleitet wird. Gerhard Plaß versprach für den musealen Bereich ein angenehmes Raumklima mit Fußboden- und Wandheizung. Ein Thema bei der Besichtigung war auch der Hochwasserschutz. Plaß versicherte, dass entsprechende Vorrichtungen eingebaut werden. Aktuell liefen noch Untersuchungen. Der Architekt war zuversichtlich, dass der Kosten- und Zeitplan eingehalten wird. 2020 soll einer Eröffnung des Info- und Begegnungszentrums nichts mehr im Wege stehen, aber wohl eher in der zweiten Jahreshälfte.

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