Mit seinem edlen Phonomöbel als Gesellenstück hat Johannes Konrad am Ende seiner dreijährigen Ausbildung zum Schreiner ein außergewöhnliches Beispiel handwerklicher Arbeit auf hohem Niveau gezeigt und damit bei der Prüfung überzeugt. "Ich bin dankbar, dass ich hier lernen durfte", so das Resümee über die Ausbildung. Neben der Bestnote in Theorie und Praxis für den Auszubildenden gab es auch eine Auszeichnung für die Firma Weiß ‒ als bester Ausbildungsbetrieb im Schreiner-Handwerk. Zudem gab es beim Wettbewerb "Die gute Form" der Schreiner-Innung ebenfalls eine Auszeichnung.
Die Leidenschaft für alte Stereo-Kompakt-Anlagen aus den 70er und 80er Jahren hat Konrad, Jahrgang 1997, in seine Arbeit mit einfließen lassen. Neben dem Gerät mit Plattenspieler, Radio und Kassettendeck sowie die beiden Lautsprecher außen findet sich dazwischen Platz für eine nach unten schwenkbare Schublade für die Schallplatten sowie ein weiteres Schubfach für die Musikkassetten.
"Dass es ein glatter Einser war, kann man eigentlich schon erzählen", sagt Schreinermeister Wolfgang Weiß. Er freut sich über den Erfolg des Mitarbeiters ‒ und weist nebenbei darauf hin, dass Johannes Konrads Ausbilder vor allem Bastian Weiß war. Der junge Schreinermeister und Juniorchef der Schreinerei Weiß wird in nächster Zeit die komplette Verantwortung im Betrieb übernehmen. Für Johannes Konrad ist mit dem Ende der Lehre erst einmal auch die Zeit in der Schreinerei Weiß zu Ende. Seit Anfang Oktober studiert der junge Stiftländer Holz- und Naturfaser-Technologie in Wien. Dorthin hat er auch die Stereoananlage und das edle Möbel mitgenommen, das ihn an seine Ausbildung erinnern wird.













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