Bürgerfest bei Bilderbuchwetter in Konnersreuth sorgt für Abwechslung und Spaß

Konnersreuth
18.07.2022 - 14:11 Uhr

Besser hätten die äußeren Bedingungen kaum sein können: Bei herrlichem Sommerwetter stieg am Sonntag das 19. Konnersreuther Bürgerfest. Besondere Aufmerksamkeit bekamen wieder alte Dieselrösser.

Bilderbuchwetter herrschte am Sonntag beim 19. Konnersreuther Bürgerfest. Vier Jahre waren vergangen, seit sich der Ortskern zuletzt in eine große Festmeile verwandelt hatte. Gefeiert wurde am Pfarrer-Naber-Platz, am Therese-Neumann-Platz und im Schafferhof. Für Alt und Jung war kulinarisch und musikalisch einiges geboten, hinzu kamen verschiedene Aktionen und Sehenswürdigkeiten wie 125 alte Bulldogs. "Ich bin jetzt das erste Mal beim Bürgerfest in Konnersreuth. Was hier abgeht, ist einfach toll. Super, was die alles auf die Beine stellen!", freute sich eine Besucherin.

Bürgermeister Max Bindl hatte das Fest am Vormittag offiziell eröffnet und den Marsch "Sport und Spiel" dirigiert, den die Blaskapelle Konnersreuth und die Blaskapelle aus der tschechischen Partnerkommune Tepla darboten. Nicht mit dabei war zu diesem Zeitpunkt die Marktkapelle aus der österreichischen Partnerkommune Andorf, weil der Bus auf der Autobahn in einen Stau geraten war. Dafür konnten die Musiker aus Österreich später noch auf der Bühne unter Beweis stellen, was sie drauf haben. Für Stimmung sorgte später auch Peter Geyer alias "pez" mit seiner Band.

Tanz und Tombola

Viel Applaus gab es am Nachmittag für einen Tanz, den 20 Mädchen und Buben des Kinderhauses "Mutter vom guten Rat" am Pfarrer-Naber-Platz aufführten. Der Renner bei den kleinen Besuchern war wiederum eine Spiel- und Spaßmeile, hier war vor allem Geschicklichkeit gefragt. Großen Anklang fanden zudem Bullriding und eine Tombola mit mehr als 600 Preisen. Im Schafferhof gab es neben einer Ausstellung über das Anwesen auch ein Kinderprogramm. Die Museen des Landkreises luden zum Spielen und Basteln ein.

Bulldog aus dem Jahr 1935

Als Besuchermagnet erwies sich auch das 8. Konnersreuther Bulldogtreffen. Laut Organisator Richard Schiedeck vom Konnersreuther Bulldog-Stammtisch waren 125 Dieselrösser aus der ganzen Region dabei, auch aus Thüringen und Tschechien. Den ältesten Traktor präsentierte Vladislav Migula aus Kleinbüchlberg: Sein Svoboda-Bulldog stammt aus dem Jahr 1935. Absoluter Höhepunkt des Treffens war wieder die Ausfahrt rund um die Marktgemeinde. Richard Schiedeck zeigte sich vom großen Interesse begeistert. "Jeder Fahrer wurde mit einem eigens angefertigten Strohhut überrascht", so Schiedeck.

Lange Warteschlangen gab es zuweilen an den Essensständen, aber auch am Cocktail-Stand beim Eiscafé. Als Renner erwies sich zum Mittagessen wieder der Schweinebraten aus der "Gmoikuchl", aber auch andere deftige Spezialitäten waren gefragt. Wer Süßes bevorzugte, fand eine Auswahl von über 80 Kuchen und Torten vor. Am Nachmittag spielte ein Musikduo aus Marktredwitz dazu passend Wiener Kaffeemusik. Teile des Essensangebots waren am späten Nachmittag ausverkauft. Reichhaltig war auch das Getränkeangebot. Zwei Damen der Delegation aus Andorf verkauften etwa Hochprozentiges aus ihrer Heimat, an einer Weinlaube gab es Weine aus dem Burgenland.

Gefeiert wurde im Konnersreuther Ortskern bis spät in die Nacht hinein. Bürgermeister Max Bindl zeigte sich schon am Nachmittag glücklich über den Festverlauf und die große Besucherzahl. "Man merkt, die Leute wollen wieder raus", so Bindl. "Alles läuft bestens, mein Dank gilt den mitwirkenden Vereinen, die den Löwenanteil der Arbeit stemmen."

 
 

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