Das Vorhaben wird noch in diesem Jahr komplett durchgeführt. Aufgeteilt werden die Arbeiten in zwei Bauabschnitte. Der Marktrat wertete es in der Sitzung am Donnerstagabend als sinnvoll, die gesamte Straße durch das vollflächige Aufbringen einer neuen Tragdeckschicht zu sanieren. Beide Bauabschnitte schlagen mit insgesamt 153.283 Euro zu Buche.
Bürgermeister Max Bindl erklärte, dass nach der Fertigstellung des Bauabschnitts I im Jahr 2016 eigentlich 2018 der Bauabschnitt II folgen sollte. Allerdings habe das beauftragte Unternehmen die Arbeiten aus terminlichen Gründen nicht mehr ausführen können, wie es vonseiten der Verwaltung hieß. Die Sanierung dieses 700 Meter langen Teilstücks kostet 91.454 Euro. Der Bauabschnitt III erstreckt sich über eine Länge von 430 Metern, die Kosten liegen bei 61.828 Euro. Beauftragt wurde mit den Asphaltierungsarbeiten die Firma Hilgarth. Um die Belastung für den gemeindlichen Haushalt möglichst gering zu halten, wurde mit dem Unternehmen vereinbart, die Zahlungen für die beiden Abschnitte auf das laufende und das kommende Jahr aufzuteilen.
Aufgelassen wurde ein bisher gewidmeter Feldweg in der "Eicha". Der 140 Meter lange Feldweg wurde zwischenzeitlich einem Landwirt zugesprochen. Laut Bürgermeister Max Bindl hat der Weg jegliche Verkehrsbedeutung verloren. Die gemeindliche Zustimmung gab es auch für einen Bauantrag aus Grün. Dort soll eine neue landwirtschaftliche Lagerhalle errichtet werden.
Die Rosenbühler Ortssprecherin Melanie Männer bemängelte, dass auf der gemeindlichen Homepage kein Hinweis zu finden sei, dass die Bürger noch bis zum 12. April am Tirschenreuther Landratsamt die Möglichkeit haben, Einwände gegen den geplanten Verlauf der Gleichstromtrasse (Süd-Ost-Link) geltend zu machen. Bekanntlich soll diese direkt an dem Dorf vorbeiführen, zusätzlich zum bestehenden und zur Erneuerung vorgesehenen Ostbayernring. Männer rief die Konnersreuther dazu auf, das Anliegen der Rosenbühler unbedingt zu unterstützen. Bürgermeister Bindl wusste von Konnersreuthern, die schon im Anliegen der Rosenbühler am Landratsamt vorstellig geworden seien. Auch er verwies noch einmal auf die Möglichkeit, Einwände zu erheben. CSU-Fraktionssprecher Andreas Malzer dankte Melanie Männer für ihre Bemühungen, die Rosenbühler dazu zu bewegen, ihre Stimme zu erheben.
Bürgermeister Max Bindl lud die Markträte am 28. und 29. Juni nach Nürnberg ein, wo die Ikom Stiftland wie zuvor die Werbegemeinschaft Stiftland auf dem Hauptmarkt auf die Region aufmerksam machen wird. Gemeinsam mit der Steinwald-Allianz soll es einen kleinen Festakt geben. Weiter berichtete Bürgermeister Bindl von einem Besuch in Neunburg vorm Wald, wo das "Digitale Klassenzimmer" vorgestellt wurde.









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