06.08.2019 - 15:23 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Feldkreuze und ihre Geschichte

Beim Rundgang um die Gemeinde Konnersreuth lernten Kinder anlässlich des Ferienprogramms interessante Einzelheiten über Flurdenkmäler am Wegesrand kennen.

Pater Benedikt Leitmayr (rechts) und Robert Janke (2. von rechts) brachten den Kindern die Geschichte der Feldkreuze und der dort gepflanzten Bäume näher. Mit dabei Aurelia Haberkorn (links), Vorsitzende des Pilger- und Tourismusvereins. Nach der zweistündigen Tour wurden die Kinder mit einem Eis belohnt.
von Josef RosnerProfil

Ein etwas anderes Angebot im Rahmen des Ferienprogramms gab es am Freitag. Gemeinsam luden der Obst- und Gartenbauverein und der Pilger- und Tourismusverein zu einem rund zweistündigen Rundgang durch die Konnersreuther Fluren ein.

Besucht wurden verschiedene Feldkreuzstationen. Die zehn teilnehmenden Kinder erfuhren viel Wissenswertes über die Geschichte der teilweise mehr als hundert Jahre alten Feldkreuze. Pater Benedikt Leitmayr erzählte von der Geschichte der Feldkreuze und Marterl, die zumeist am Wegrand unter Bäumen stehen. Robert Janke (Obst- und Gartenbauverein) stellte die Bäume dar, die zumeist an den Feldkreuzen gepflanzt wurden. Eine der Stationen war das "Kounzn-Kreuz", an der Kreuzung nach Höflas. Das Feldkreuz wurde 1916 errichtet, im Gedenken an einen gefallenen Soldaten aus Konnersreuth, der in Serbien ums Leben kam. Das Feldkreuz wird dort bewacht von einer über hundert Jahre alten Robinie. Nach der anstrengenden Tour rund um Konnersreuth wurden die kleinen Teilnehmer mit einem Eis im Herzen des Marktfleckens belohnt.

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