22.07.2019 - 13:28 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Gott an vielen Tagen erlebt

Erstmals in Konnersreuth: Kaplan Martin Seiberl aus Roding Prediger und Hauptzelebrant bei Resl-Gebetstag.

Am Altar standen (von links) Pater Jaroslav Lobkowicz, Kaplan Martin Seiberl und Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr.
von Josef RosnerProfil

Hervorragend besucht war jetzt wieder der allmonatliche Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann. Prediger und Hauptzelebrant im Gottesdienst in der Pfarrkirche war Martin Seiberl, der als Kaplan in Roding wirkt. Er war zum ersten Mal in Konnersreuth. Mit ihm am Altar standen noch Pater Jaroslav Lobkowicz, Jugend- und Familienseelsorger in Lyon und Neffe des Abtes von Tepl, sowie Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Männergesangverein Waldsassen unter der Leitung von Andreas Sagstetter gestaltet.

Pater Benedikt Leitmayr rief die Gläubigen zum Gebet für die Seligsprechung der Resl auf: "Machen wir uns als betende und mitmachende Menschen auf den Weg." Ein besonderer Gruß galt den Schwestern der Klöster Konnersreuth, Waldsassen und Fockenfeld, die wieder sehr zahlreich vertreten waren.

In seiner Predigt beschäftigte sich Kaplan Martin Seiberl mit der aktuellen Tageslesung. "Gott hat keinen Namen, so wie wir einen haben und dennoch ist er ein Gott, der den Menschen nahe ist, ein Gott, der eine Beziehung sucht. Gott wirkt in das Leben von Menschen hinein", so Seiberl. Ein wunderbares Beispiel dafür sei die Konnersreuther Resl. "Sie hat auf eine ganz eigene Art und Weise Gott an vielen Tagen erleben dürfen. Gott hat ihr die Augen des Geistes geöffnet, sie durfte am Leiden unseres Herrn in innerer Schau teilnehmen, bis zum Leiden am eigenen Körper. Was die Resl erlebt hat, wie sie Gott erlebt hat, wird den meisten von uns für immer ein Geheimnis bleiben." Für Kaplan Seiberl sei klar: "Die Geschichte zwischen Gott und dem Menschen kommt nie an ein Ende, solange Menschen in ihrem Leben Gott suchen und entdecken wollen. All diese Lebenszeugnisse, diese Beziehungszeugnisse sollen uns Menschen daran erinnern, unser Leben danach zu befragen, wo dieser Gott sein Wesen in unserem Leben zeigt."

Nach dem Gottesdienst folgte eine feierlichen Lichterprozession zum Grab von Therese Neumann auf dem Friedhof, wo weiter gebetet wurde.

Gut gefüllt war die Pfarrkirche St. Laurentius beim allmonatlichen Resl-Gebetstag.
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