18.11.2019 - 14:23 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Jährlich 200 000 Kubikmeter Wasser

Freie Wähler Konnersreuth erhalten Einblicke in Betriebsabläufe in der Kläranlage.

Klärwärter Wolfgang Heinl (Dritter von links) führte eine Gruppe der Freien Wähler Konnersreuth um Vorsitzenden und Bürgermeister Max Bindl (Mitte) über das Gelände der Kläranlage.
von Externer BeitragProfil

Eine Gruppe der Freien Wähler Konnersreuth besichtigte kürzlich die Kläranlage an der Gesteinerstraße. Klärwärter Wolfgang Heinl informierte über die Aufgaben in seinem Tätigkeitsbereich und erläuterte im Betriebsgebäude die Funktionsweise der Anlage. Das ankommende Wasser fließt zuerst in die Rechenanlage, wo Schwebstoffe entfernt werden, anschließend gelangt das Schmutzwasser zur Behandlung in die Klärbecken. In mehreren Vorgängen wird das Schmutzwasser getrennt und in ein vorhandenes Klärschlammbecken geleitet. Dort setzt sich zum Teil überschüssiges Wasser ab, die verbleibende Rohmasse wird zur Trocknung nach Waldsassen transportiert.

Beim Rundgang zeigten sich die Besucher beeindruckt von der Funktionsweise der Anlage. Wolfgang Heinl berichtete, dass etwa 100 000 Kilowattstunden Strom verbraucht würden und jährlich etwa 200 000 Kubikmeter Wasser die Kläranlage durchflössen. Seit die Marktgemeinde 2016 eine Photovoltaik-Dachflächenanlage installiert hat, könne jährlich ein Viertel des Stromverbrauchs durch Eigenerzeugung abgedeckt werden, was auch zur Reduzierung der Stromkosten beitrage. Ferner wird seit mehreren Jahren eine Fällmittelstation betrieben, die sich positiv auf die Einleitungsgebühr auswirke.

FW-Vorsitzender und Bürgermeister Max Bindl bedankte sich bei Klärwärter Wolfgang Heinl für die Informationen und wünschte stets ein unfallfreies Arbeiten auf dem Betriebsgelände.

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