09.04.2019 - 15:48 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

KAB nicht wegzudenken

160 Mitglieder zählt aktuell der Konnersreuther Ortsverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Bei der Jahresversammlung gab es lobende Worte, im Blickpunkt standen auch Ehrungen.

Treue Mitglieder ehrte der KAB-Ortsverband Konnersreuth bei seiner Jahresversammlung. Im Bild (von links) Vorsitzende Elisabeth Kien, Otto Grillmeier, Ella und Konrad Köstler, Bürgermeister Max Bindl und Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr.
von Josef RosnerProfil

Vorsitzende Elisabeth Kien würdigte bei der Zusammenkunft im Gasthof Schiml mehrere Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue. Schon seit 70 Jahren sind Oswald Bauer und Anna Planner bei der KAB, vor 60 Jahren traten Amalie Bauer und Richard Rosner bei. Vor 50 Jahren kamen Ella und Konrad Köstler zur KAB, seit 40 Jahren ist Helga Einsporn dabei. Seit 25 Jahren Mitglied ist Otto Grillmeier.

In ihrem Jahresbericht erinnerte Elisabeth Kien an zahlreiche Termine. Schon seit Jahrzehnten werde der Kinder- und Familienfasching angeboten, Tradition hätten auch das Fastenessen, die Zusammenkunft am Tag der Arbeit und die Maiandacht an der Schafferkapelle. An Fronleichnam wurde ein Blumenteppich gelegt, zum Erntedankfest wurde der Erntealtar geschmückt, zudem wurde ein Adventskranz für die Pfarrkirche gebunden. Bei zahlreichen weltlichen und kirchlichen Anlässen hätten die KAB-Frauen Kaffee und Kuchen angeboten, unter anderem beim Kreis- und Familientag. Zwischendurch, so Kien, durfte ein gemütlicher Plausch bei Kaffee- und Eisspezialitäten nicht fehlen. Besucht worden seien alle Veranstaltungen auf Kreis- und Bezirksebene sowie der Religiöse Bildungstag, der letztmals in Fockenfeld stattfand. Insgesamt fünf Sozialsprechtage fanden mit Josef Wismet in Waldsassen statt. Josef Scharf berichtete im Namen der Seniorengruppe, dass man sich alle zwei Wochen im Benefizium trifft. Regelmäßig sei die Gruppe bei Maiandachten, Seniorennachmittagen und den Aktionen „Alt singt mit Jung“ dabei. Scharf rief Interessenten auf, einfach mal unverbindlich bei den Zusammenkünften der Seniorengruppe vorbeizuschauen.

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr sagte „Vergelt’s Gott“ und meinte: „Ohne unsere KAB wäre Konnersreuth ärmer.“ Ohne ehrenamtlichen Einsatz, so der Geistliche, würde in der Pfarr- und Marktgemeinde vieles nicht funktionieren. Sichtbar werde dies beim Pfarrfest, ohne KAB gäbe es keinen Kaffee und auch keinen Kuchen. Zum Resl-Haus informierte der Geistliche, dass heuer die Planungen für die Sanierung anstehen, ab nächstes Jahr wird dann angepackt.

„Die KAB Konnersreuth ist viel in Bewegung. Wenn sich in der Markt- oder Pfarrgemeinde etwas tut, ist der Ortsverband mit dabei“, betonte Bürgermeister Max Bindl und gratulierte zu einem aktiven Vereinsleben. „Es sind die Mitglieder und ihre Aktivitäten, die die KAB ausmachen.“ Vor allem das Kaffee- und Kuchenbüfett der KAB sei mittlerweile weithin bekannt, so Bindl.

Abschließend wies Vorsitzende Elisabeth Kien auf das 2. Frauenfrühstück am Samstag, 11. Mai, im „Forsterhof“ hin. Referentin Marianne Moosburger spricht zum Thema „Bleib cool, Mama“. Die Teilnahme kostet 11,50 Euro, Anmeldungen nimmt Elisabeth Kien unter Tel. 09632/1262 entgegen.

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