15.03.2020 - 23:08 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Max Bindl alter und neuer Bürgermeister in Konnersreuth

Der Rathauschef in der Marktgemeinde wird mit 56,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Max Bindl (Mitte) geht in seine dritte Amtsperiode als Bürgermeister von Konnersreuth. Ihm gratulierten die unterlegenen Andreas Malzer (rechts) und Wolfgang Pötzl.
von Josef RosnerProfil

Am Sonntagabend um 19.35 Uhr gab Geschäftsleiter Markus Troesch das vorläufige amtliche Ergebnis bekannt. Demnach erhielt Max Bindl (Freie Wähler) 653 Stimmen und damit 56,83 Prozent. Dies sind knapp zwei Prozent weniger als vor zwei Jahren.

Andreas Malzer (CSU) erreichte 343 Stimmen, dies sind 29,85 Prozent. Die CSU verbesserte sich damit zum Vergleich vor sechs Jahren leicht. Wolfgang Pötzl (SPD) schaffte 153 Stimmen und damit 13,31 Prozent, dies sind 0,7 Prozentpunkte besser als 2014. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,2 Prozent, insgesamt gingen 1153 Konnersreuther zur Wahl, gültig davon waren 1149 Stimmen.

Die Auszählung zog sich heuer länger hin. Viele der Kandidaten, unter ihnen auch die Spitzenkandidaten der CSU und SPD, warteten im Foyer des Rathauses auf die Ergebnisse.

Amtsinhaber Max Bindl genoss sichtlich die ersten Glückwünsche, während die beiden konkurrierenden Kandidaten doch mit der Enttäuschung zu kämpfen hatten. Max Bindl sagte in seinem ersten Statement, dass er sich über das Vertrauen der Bürger sehr freue.

"Das Ergebnis bestätigt meine Arbeit der letzten Jahre. Eine Wahl ist immer spannend. Wir feiern jetzt im kleinen Kreis mit Familie und Weggefährten und dann geht es weiter an die Arbeit." Andreas Malzer gab seine Enttäuschung freimütig zu. "Meine Arbeit in den vergangenen Jahren wurde nicht belohnt und hat sich nicht ausbezahlt. Es gibt derzeit für die Bürgerinnen und Bürger Wichtigeres, als sich mit der Gemeindepolitik auseinanderzusetzen."

Ob er persönlich für sich Konsequenzen zieht, ließ er am Wahlabend zunächst noch offen. Wolfgang Pötzl nahm es sportlich und meinte: "Ich gratuliere Max Bindl zu seinem Wahlsieg." Das Ziel, eine Stichwahl zu erreichen sei verfehlt worden. "Ich hatte zwei starke Mitbewerber und fürs erste Mal bin ich ganz zufrieden." Malzer will seinen Weg weiter gehen. "Die Leute wollten keinen Wechsel."

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