20.11.2020 - 15:33 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Pater Benedikt Leitmayr am Resl-Gebetstag: Christus im Blickfeld behalten

Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr war diesmal Hauptzelebrant und Prediger am Resl-Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann.
von Josef RosnerProfil

Eigentlich sollte Dekan Alexander Huber aus Lappersdorf nach Konnersreuth kommen, um den jüngsten Gebetstag um die Seligsprechung von Therese Neumann als Hauptzelebrant und Prediger anzuführen. Allerdings musste er wegen einer Erkrankung kurzfristig absagen, weshalb Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr für ihn einsprang. Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius von Organist und Kirchenmusiker Matthias Schraml.

Pater Benedikt Leitmayr informierte, dass die Kirche an diesem Tag auch den Weihetag der Basilika Peter und Paul in Rom feiere. Er erinnerte daran, dass beide Apostel Jesus Christus verkündigt hätten. "Auch unsere Resl hat Christus als Sohn des lebendigen Gottes verkündet", so der Geistliche. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er das Wort Gottes, das Evangelium. Leitmayr rief dazu auf, das Wort Gottes zu hören, damit ließen sich so manche Stürme überstehen.

Therese Neumann habe immer gesagt: "Schaut auf den Heiland, er ist wahrhaftig Gottes Sohn." Dies sollten die Gläubigen immer im Blickfeld haben. "Therese Neumann hat in ihrem ganzen Leben auf den Gekreuzigten geschaut, den sie durchbohrt haben. In den Wunden Christi erkennen wir Menschen Gottes Sohn. Dadurch werden wir Menschen im Herzen unserer Seele geheilt. Unsere Resl hat sich in ihrem Leben in den Wunden Christi tragen lassen. Durch die Wunden bekam sie Stärke, das ganze Leid zu tragen und zu schultern", so Pater Benedikt. Er fuhr fort: "Therese Neumann ist eine Geheilte in Jesus Christus. Sie schaute auf den Heiland und verlor ihn nie aus dem Blick."

Für Pater Benedikt sei klar, dass jeder Mensch ein starkes Herz brauche, um sein Leben tragen zu können. Er erinnerte daran, dass die Resl einst Missionsschwester in Afrika werden wollte. "Obwohl sich dies nicht realisieren ließ, blieb die Resl ihrer Berufung treu. Sie wirkte nicht in Afrika, sondern in Konnersreuth missionarisch." Der Geistliche rief dazu auf, das Evangelium lebendig werden zu lassen, so wie es Mutter Teresa gemacht habe. Der Heiland habe in ihr Leben hineingeleuchtet, bis es Licht geworden sei.

Eine Lichterprozession konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden, weshalb nach dem Gottesdienst noch eine eucharistische Anbetung in der Kirche folgte.

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