Das Gebäude, in dem die Pfarrbücherei, der Jugendkeller, das Vereinszimmer des Roten Kreuzes und ein Musikraum untergebracht sind, wird im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms saniert. Johannes Härtl vom Ingenieurbüro Hilgarth hatte eine Reihe von Bildern mitgebracht, um den Baufortschritt zu verdeutlichen. Die Arbeiten am ehemaligen Schulgebäude sind weitestgehend abgeschlossen, ebenso die Maßnahmen im Außenbereich. Erfreulich sei, dass man bei Kosten aktuell bei 877.000 Euro liege - zunächst waren die Planer von rund 962.000 Euro ausgegangen. Zugute kämen der Gemeinde günstige Submissionsergebnisse. Durchzuführen seien noch kleinere Restarbeiten, bis Ende Oktober soll das Projekt abgeschlossen sein. Die Marktgemeinde geht aktuell von einer Bezuschussung von über 80 Prozent aus.
CSU-Fraktionssprecher Andreas Malzer kritisierte, dass sich das Projekt so lange hingezogen habe. "Wir wollten doch im Herbst 2017 fertig sein." Im öffentlichen Teil der Sitzung gab es keine Erklärung für die Verspätung. Auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien erläuterte Bürgermeister Max Bindl, dass sich die Baumaßnahmen im Außenbereich durch witterungsbedingte Einflüsse verzögert hätten. Weiter verwies er auf Verzögerungen im Zusammenhang mit Arbeiten an Entwässerungseinrichtungen und Erweiterungsarbeiten beim Pelletsbunker.
Bauhofleiter Alfons Haberkorn hatte in der Sitzung noch mitgeteilt, dass die Arbeiten zum Bau des neuen Pelletsbunkers schon weit fortgeschritten seien. Damit sollen der Schulkomplex, der Schafferhof, das Musikvereinsheim und das Rathaus geheizt werden. Der Pelletsbunker ist Bestandteil des Nahwärmenetzes und nicht Teil des Sanierungsprojektes ehemalige Hauptschule.














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