„Unsere Senioren werden immer agiler, sie wollen etwas erleben“, sagte Landrat Wolfgang Lippert und erinnerte an zehn Jahre Seniorenbeauftragte im Landkreis. Besonders freute er sich, dass in allen 26 Kommunen einen Seniorenbeauftragten gibt, der sich um die Belange der älteren Bürger kümmert.
Das Amt des Kreis-Seniorenbeauftragten führt Ludwig Spreitzer von Anfang aus. Lippert nannte ihn einen Glücksfall: „Wenn der Ludwig etwas macht, dann macht er es gescheit.“ Die Senioren auf Kreisebene treffen sich alle Monat einmal, um sich auszutauschen und neue Ideen zu verwirklichen.
Als wichtigen Impuls nannte der Landrat den Einstieg in die Musterwohnung im Jahr 2013. „Dies ist so gut gelungen, dass Ministerien auf uns schauen, wie wir das bewerkstelligen. Auf diesem Gebiet sind wir ein Vorzeigelandkreis.“ Dies nannte Lippert mit einen Grund dafür, dass sich der Landkreis mittlerweile leichter tut, wenn er diesbezüglich Fördergelder beansprucht.
Dank galt der Seniorenfachstelle für ihre wertvolle Arbeit und nicht zuletzt den Seniorenbeauftragten. Der Landrat bezeichnete sie als Multiplikatoren, die die Werte des Landkreises zu den Menschen bringen. Er zeigte sich überzeugt, „bei uns im Landkreis können die Menschen in Würde alt werden“. Nach einem Rückblick durch Anja Dubrowski, bei dem sie die Höhepunkte der vergangene zehn Jahre nochmals in Erinnerung rief, galt der Dank jenen Frauen und Männern, die in den Kommunen von Beginn an dabei sind.
Lebkuchen und Wein
Seit zehn Jahren Seniorenbeauftragte sind Waltraud Sticht (Brand), Christa Schiener (Ebnath), Erwin Bächer (Friedenfels), Franz Schwemmer (Kemnath), Konrad Härtl (Konnersreuth), Hildegard Schroll (Kulmain), Franz Danhauser (Neualbenreuth), Josef Menges (Pechbrunn), Christine Galbakioti (Reuth) und Irmgard Hegen (Wiesau). Als Geschenk gab es Stiftländer Lebkuchen. Für die Verantwortlichen in der Seniorenfachstelle, Anja Dubrowski und Wolfgang Fenzl, sowie ihren Vorgänger Walter Brucker gab es jeweils ein Weinpräsent von Kreis-Seniorenbeauftragten Ludwig Spreitzer.













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