27.06.2018 - 11:25 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Verbindung nach Lourdes im Gebet

Viele Gläubige sind dabei. Es müssen sogar zusätzlich Bänke und Tische aufgestellt werden. Wenig später wird der neu erbauten Marienkapelle am Waldbesinnungspfad „Resl von Konnersreuth“ der kirchliche Segen erteilt.

Bei der Feierstunde der neu erbauten Marienkapelle, von links Robert Kutzer, Pater Benedikt Leitmayr, 2. Bürgermeister Reinhard Wurm, Landrats-Stellvertreter Roland Grillmeier und Forstdirektor Gerhard Schneider.
von Konrad RosnerProfil

(kro) Für Pater Benedikt Leitmayr, der zugleich auch Kaplan der französischen Pilgerstätte Lourdes ist, war es ein ganz besonderer Anlass zur Freude: "Die Marienkapelle mit dem Bild von Lourdes verbindet Lourdes und Konnersreuth im Gebet.“ Musikalisch wurde die beeindruckende Feierstunde von der Konnersreuther Blaskapelle unter der Leitung von Armin Scharnagl umrahmt. Das Lourdes-Lied „Ave Maria“ sangen Franziska Malzer, Lena Daubitzer, Katharina Elbel und Nicole Rosner.

Mit dem „Larida-Marsch“, gespielt von der Konnersreuther Blaskapelle, wurde die Feierstunde am Konnsberg eröffnet 2. Bürgermeister Reinhard Wurm erinnerte in seiner Ansprache an die Einweihung des Waldbesinnungspfads am 2. Oktober 2015. Die Marienkapelle soll ein Ort des Gebetes und der Stille sein; sie solle Pilger und die Touristen zum Gebet und zum Verweilen einladen.

Die Initiative zum Bau dieser Marienkapelle sei von Juliane und Robert Kutzer gekommen. Architekt Thomas Gärtner habe die Realisierung dieser Kapelle dann geplant und umgesetzt. Dank zollte Wurm den Bayerischen Staatsforsten, die dieses Vorhaben gut geheißen und den Platz für die Kapelle kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Die Kosten für die Kapelle von rund 50.000 Euro haben je zur Hälfte Juliane und Robert Kutzer sowie die Leader-Förderung übernommen. Wurm sprach abschließend die Hoffnung aus, dass die Kapelle mit seinen schönen Glasbildern von Vandalismus und Beschädigungen verschont bleibe.

Landrats-Stellvertreter Roland Grillmeier, der auch die Grüße des mit anwesenden MdL Tobias Reiß überbrachte, sah den Waldbesinnungspfad als verbindendes Element und es passe gut zum Motto, „Stiftland ist gut für die Seele“. Glaube und Tradition zählten hier noch etwas. Dieses Gemeinschaftswerk verdiene großen Respekt, die Leader-Mittel, die der Landkreis hier eingesetzt habe, seien gut angelegt. Im Namen der Bayerischen Staatsforsten zeigte sich Forstdirektor Gerhard Schneider stolz über diese gelungene und schöne Andachtsstelle inmitten des Konnsberges. Der vor knapp drei Jahren eingeweihte Waldbesinnungspfad „Resl von Konnersreuth“ sei sehr gut angenommen worden. Dieser Anbetungspunkt sei einmalig schön und dennoch zugleich lebendig gestaltet - im Dreiklang der Besinnung, der Konnersreuther Resl und der Natur.

Diese Marienkapelle sei aus Dankbarkeit für die Muttergottes errichtet worden, erklärte Robert Kutzer in seiner Ansprache. Der Platz hier im Konnsberg sei optimal, denn an diesem Ort könne man gut abschalten und sich besinnen. "Hier ist etwas Schönes gebaut worden“, so Kutzer, der dem Architekten und dem Künstler sowie den Firmen für die Ausführung dankte. Mit dem Lourdes-Lied „Ave Maria“ und einer kleinen, feierlichen Andacht wurde die kirchliche Segnung vorgenommen, die mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Großer Gott wir loben dich“ endete.

Robert Kutzer (links) und Pater Benedikt bei der Einweihung der Marienkapellle.
Viele Gläubige waren am Sonntagnachmittag zur Einweihung an den Konnsberg gekommen. Mit dabei war auch die Konnersreuther Blaskapelle unter der Leitung von Armin Scharnagl.
Sie sangen das Lourdes-Lied "Ave Maria", von links, Katharina Elbel,. Lena Daubitzer, Franziska Malzer und Nicole Rosner.

 

 

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