Bereits 2020 war Marion Höcht (CSU) die einzige Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Krummennaab. Auch heuer hat die 57-Jährige keine Konkurrenz vonseiten der SPD oder der Freien Wählergemeinschaft Thumsenreuth.
Insgesamt sieben der aktuell zwölf Gemeinderäte treten zur kommenden Wahl nicht mehr an. Darunter sind der Zweite Bürgermeister Herbert Mattes (Freie Wählergemeinschaft Thumsenreuth) sowie der Dritte Bürgermeister Reinhard Naber (CSU). Das lasse frischen Wind und eine deutliche Verjüngung erwarten, blickte Höcht in der Nominierungsversammlung in die Zukunft. „Spannend bleibt, wie sich der neue Gemeinderat zusammensetzt.“
Neben der Bürgermeisterkandidatin Höcht reichte die CSU auch eine zwölfköpfige Liste ein. „Besonders freut es mich, dass ein Drittel unserer Liste mit Damen besetzt werden konnte“, sagte Höcht bei der Nominierung. Nicht nur Naber, sondern auch Johannes Grünbauer und Jakob Gallersdörfer kandidieren dieses Jahr nicht mehr als Gemeinderäte. Aktuell ist die CSU mit fünf Personen im Gemeinderat in Krummennaab vertreten.
Von der Freien Wählergemeinschaft Thumsenreuth sind derzeit vier Plätze im Gemeinderat vergeben. Der derzeitige Zweite Bürgermeister Herbert Mattes sowie Gabriele Sieder ließen sich nicht mehr aufstellen. Von den zwölf Listenkandidaten sind bei der FWG Thumsenreuth zwei Frauen dabei.
Auch die SPD stellt eine Liste mit zwölf Kandidaten, darunter sind fünf Frauen. Von den derzeitigen drei Gemeinderatsmitgliedern stellen sich Karin Krenkel und Thomas Löw nicht mehr zur Wahl. Der ehemalige Bürgermeister Uli Roth leitete die Veranstaltung: „Vielleicht, wenn es die Wahlberechtigten so haben wollen, könnte ein Sitz hinzugewonnen werden.“ Minimalziel sei es jedoch, die drei Sitze im Gemeinderat zu verteidigen.


























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