19.07.2020 - 11:25 Uhr
KrummennaabOberpfalz

Freies Internet am Festplatz

Die Gemeinde Krummennaab bekommt eine neue Homepage. Zudem lässt die Kommune zwei weitere WLAN-Hotspots einrichten.

Im Feuerwehrhaus Thumsenreuth wird ein Bayern-WLAN-Hotspot installiert. Auf der Festwiese nebenan ist somit Internet-Zugang möglich.
von Simon ErtlProfil

Sowohl in Krummennaab als auch in Thumsenreuth wird es bald zwei neue Bayern-WLAN-Hotspots geben. Diese werden jeweils im Feuerwehrhaus eingerichtet. Somit ist am Parkplatz der katholischen Kirche sowie am Festplatz in Thumsenreuth Internetzugang möglich. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für die Einrichtung der zusätzlichen WLAN-Hotspots, welche vom Freistaat Bayern gefördert werden.

Der Krummennaaber Bürgerpark war Thema in der Juni-Sitzung des Gemeinderats:

Krummennaab

Da die Plattform der Gemeinde-Homepage spätestens zum Jahresende abgeschaltet wird, ist hierfür eine Neuorientierung notwendig. Zweiter Bürgermeister Herbert Mattes verwies im Gemeinderat darauf, dass die bisherige Homepage sehr kostengünstig war. „Durch das Engagement von Andreas Heinz, wofür ich ihm danken möchte, hat diese Homepage der Gemeinde so gut wie nichts gekostet“, stellte Mattes fest. Für die neue Website wurde ein Lastenheft mit den entsprechenden Anforderungen gestellt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag für die Umsetzung in Höhe von 7500 Euro an die Firma Technik & Heinz zu vergeben.

Im Blickpunkt:

Wasser wird teurer

Bei einer staatlichen Rechnungsprüfung wurde festgestellt, dass die Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung dringend überarbeitet werden muss. „Inhaltlich hat es keine Änderungen gegeben, lediglich bei den Zahlen sei eine Anpassung zwingend notwendig“, erklärte Bauamtsleiter Gerhard Streibelt.

Der Beitragssatz pro Quadratmeter Grundstücksfläche beläuft sich nun auf 0,48 Euro (zuvor 0,32 Euro), pro Quadratmeter Geschossfläche sind 3,77 Euro fällig (zuvor 2,61 Euro). Die Verbrauchsgebühr beträgt nun 1,64 Euro pro Kubikmeter (zuvor 1,36 Euro/m³). Bei Verwendung eines Bauwasserzählers oder sonstiger beweglicher Wasserzähler erhöht sich die Verbrauchsgebühr um sieben Cent auf 1,72 Euro/m³. „Wir hatten zuletzt zwei Defizitjahre sowie ein Jahr mit einer Überdeckung. Letztendlich kam hierbei allerdings ein Minus raus“, begründete Streibelt die Erhöhung. Zukünftig solle es nun jährliche Anpassungen geben, damit die Bürger nicht zu viel oder zu wenig zahlen. Die Erhöhung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2020.

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