Krummennaaber gedachten im neu geschaffenen Friedenshain den Kriegstoten und appellierten zum Erhalt des Friedens. Die Vereine waren mit ihren Fahnenabordnungen gekommen, die Feuerwehr war in Uniform angetreten und leuchtete mit einem Fackelspalier zur feierlichen Gedenkfeier. Pater James eröffnete mit einem geistlichen Friedensgruß und sprach zum Andenken an alle Verstorbenen ein Vater unser und ein Gegrüßet seist Du Maria.
Bürgermeister Uli Roth erinnerte an markante geschichtliche Ereignisse vor genau 75 Jahren wie die Schlacht am Monte Cassino, das Attentat von Graf von Stauffenberg auf Hitler als Versuch zur Beendigung des Krieges und die Landung der Alliierten in der Normandie.
Roth sagte, dass nach dem 20. Juli 1944 in den letzten zehn Monaten des Zweiten Weltkrieges so viele Soldaten und Zivilisten gestorben sind wie in den fast fünf Kriegsjahren zuvor. Kriegsgräber- und Gedenkstätten wie dieser neu geschaffene Friedenshain seien die stummen Mahner dieses millionenfachen Elends.
Roth erinnerte aber auch an 70 Jahre Grundgesetz, das nach dem NS-Regime und dem Zweiten Weltkrieg den Rahmen für eine neue freiheitlich-demokratische Ordnung in der Bundesrepublik bildet.
Er schloss mit dem Appell, wieder mehr politische Bildung und "Friedenserziehung" in den Schulen zu unternehmen, weil es immer weniger Zeitzeugen gibt, die von den Gräueln der damaligen Zeit berichten können.
Mit dem Lied vom "Guten Kameraden" und den Nationalhymnen, gespielt mit warmen Klängen des evangelischen Posaunenchores unter der Leitung von Magdalena Häupler und Wolfgang Nikol, endete der feierliche Gedenkakt.















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