15.03.2021 - 09:42 Uhr
KrummennaabOberpfalz

Gemeinderat Krummennaab stimmt für Instandsetzung der Straße nach Kühlenmorgen

In der Gemeinde Krummennaab stehen bauliche Veränderungen an: Die Straße nach Kühlenmorgen soll instandgesetzt werden.

Schon bald soll die Sanierung der Straße Kühlenmorgen starten, um diese wieder verkehrssicher zu machen.
von vsrProfil

Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder in die Sanierung der gemeindlichen Straßen investiert worden war, beschloss der Gemeinderat Krummennaab in seiner vergangenen Sitzung nun die Instandsetzung der Straße nach Kühlenmorgen. Wie Bürgermeisterin Marion Höcht ausführte, sei diese Straße derzeit an der engsten Stelle zu schmal, sodass beispielsweise keine Wendemöglichkeit für die Müllabfuhren bestehe. Weiterhin informierte sie über das Ergebnis einer Ortsbegehung: Die Straße müsse stabilisiert werden und auch die Einfahrtsmöglichkeit müsse vergrößert werden – die Gemeinde müsse hier der Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Den Zuschlag erhielt aufgrund des wirtschaftlichsten Angebots die Firma Mark aus Püchersreuth.

Nicht nur die Gemeinde selbst nimmt in den nächsten Monaten Maßnahmen vor. So ging es in der Sitzung auch um drei Bauanträge. Das Gremium bewilligte den Neubau einer Maschinenhalle als Ersatzbau mit gleichzeitigem Abbruch einer alten Maschinenhalle im Außenbereich Reisermühle, die Umnutzung eines Textilgeschäfts als Dorfladen sowie die Umnutzung eines ehemaligen Schuhgeschäftes als Schreinerei.

„Das soll nicht heißen, dass es kein neues Baugebiet geben wird.“

Bürgermeisterin Marion Höcht über den Leerstand in der Kommune, dem es entgegenzuwirken gilt

Die Rathauschefin zeigte sich erfreut über die vielen Baumaßnahmen, die in der nächsten Zeit anstehen. Sie musste jedoch auch feststellen, dass es im gesamten Gemeindegebiet viele Baulücken gibt, die geschlossen werden sollten. „Viele Baugrundstücke befinden sich in Privatbesitz, so dass es für uns als Gemeinde schwierig ist, diese Baulücken zu schließen“, führte Höcht aus. Die Gemeinde bemühe sich daher um die Weiterentwicklung des Dorfes, um dem Leerstand bereits bestehender Gebäude möglichst entgegenzuwirken.

„Das soll nicht heißen, dass es kein neues Baugebiet geben wird“, betonte Bürgermeisterin Höcht, „aber vielleicht gibt es auch andere Wege für die Zukunft, die gleichzeitig gegangen werden können.“ Einen Anstoß soll ein sogenannter Leitbildprozess liefern, in dem grundsätzliche Ziele formuliert werden, wie die Gemeinde künftig gestaltet werden soll. Die Erarbeitung und die Umsetzung sollen durch die Gemeindeverwaltung, einen Stadtplaner und in Zusammenarbeit mit den Gemeindebürgern stattfinden, um langfristige und gesamträumliche Ziele für die Wohnbauflächen im Gemeindebereich zu entwickeln.

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