25.11.2019 - 15:00 Uhr
KrummennaabOberpfalz

Krummennaaber auf den Spuren Jesu

Eine Pilgerreise führt die Teilnehmer aus Krummennaab nach Israel.

Auf dem „Berg der Versuchung“, wo Jesus vom Teufel in Versuchung geführt worden ist, ihn anzubeten und sich von Gott abzuwenden, stellte sich die Krummennaaber Pilgergruppe um Pater James Mudakodil (Dritter von links) zum Erinnerungsfoto auf.

"Israel - auf den Spuren Jesu": Unter diesem Motto erlebten die Teilnehmer bei einer von der Pfarrei Krummennaab organisierten Pilgerreise ins Heilige Land nach Israel unvergessliche Tage. Unter der Leitung von Pater James Mudakodil, dem Pfarrer der Pfarrei Krummennaab, wurden den Pilgern die biblischen Geschichten und Orte in Erinnerung gerufen und lebendig gemacht.

Letzter Weg

Nach der Ankunft in Tel Aviv bezogen die Reiseteilnehmer zunächst für vier Tage Quartier in Bethlehem. An den folgenden Tagen standen Jerusalem und Bethlehem im Mittelpunkt. Auf dem Ölberg hatten die Reisenden einen wunderschönen Panoramablick auf die Altstadt Jerusalems. Anschließend besuchten sie das Himmelfahrtsheiligtum und den Garten Gethsemane mit der Kirche der Nationen.

Der Tempelplatz, die Klagemauer und auch das Haus des Kaiphas durften im Programm nicht fehlen. Höhepunkte waren natürlich der Besuch der Geburtsgrotte Jesu und die Grabeskirche.

Besondere Empfindungen kamen bei den Mitreisenden auf, als sie den letzten Weg Jesu bis zur Kreuzigung auf Golgotha auf der Via Dolorosa nachgingen. Weitere Stationen waren die Hirtenfelder und die Abtei Dormitio auf dem Berg Zion.

Unvergesslicher Höhepunkt war für die Pilger auch ein Besuch am Jordan, wo Jesus von Johannes dem Täufer die Taufe empfing, sowie die Möglichkeit, im Toten Meer zu baden. Durch den einzigartig hohen Salzgehalt des Meerwassers treiben die Körper der Badenden an der Oberfläche.

Im nördlichen Teil des Landes war die im Hochland von Galiläa gelegene Stadt Nazareth für weitere vier Tage Aufenthaltsort der Pilgergruppe. Nazareth war die Heimat von Jesus und seinen Eltern. Hier steht die Verkündigungsbasilika an jenem Ort, an dem der Heiligen Schrift nach der Erzengel Gabriel Maria verkündet hat, dass sie den Messias erwarten werde. Von Nazareth aus begann Jesus mit 30 Jahren auch sein Wirken.

Unterirdische Kreuzfahrerstadt

Mit dem Besuch der benachbarten Stadt Kanaa sollte mit der Verwandlung von Wasser zu Wein an das erste Wunder Jesu erinnert werden. Ein Aufenthalt am See Genezareth und in der Stadt Kapharnaum, an denen die meisten der späteren Jünger und Apostel mit ihren Familien lebten und zumeist als Fischer arbeiteten, sowie der Berg der Seligpreisungen waren weitere Stationen auf den Spuren Jesu. Am letzten Tag besuchten die Pilger die nördlich von Haifa gelegene unterirdische Kreuzfahrerstadt Akko mit der einstigen Johanniterfestung.

Um der Pilgergruppe die biblischen Geschehnisse näherzubringen, wurden während der gesamten Reise an den jeweiligen religiösen Stätten auch immer die entsprechenden Stellen aus den Evangelien vorgetragen. Ebenso zelebrierte Pater James Mudakodil eindrucksvolle Gottesdienste in der Kapelle der Geburtsbasilika in Bethlehem, in der Kapelle des Benediktiner-Klosters auf dem Berg Tabor und unter freien Himmel direkt am See Genezareth. Durch die vielen gewonnenen Eindrücke wird den Teilnehmern die Reise nach Israel noch lange in Erinnerung bleiben.

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