18.08.2019 - 11:34 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

AsF kritisiert Schwachstellen in Kümmersbruck

Verbesserungen auf den Radwegen, ein Treff für die Jugend: Die Kümmersbrucker SPD-Frauen sehen einiges, was im Ort getan werden müsste.

Ursensollen bekomme seine Ortsumgehung wohl eher als Kümmersbruck (Archivbild), obwohl dort viel mehr Verkehr unterwegs sei: Darüber empörte sich Monika Rambach in einer Sitzung der AsF Kümmersbruck.
von Externer BeitragProfil

Sehr erfreut zeigten sich die SPD-Frauen bei ihrer letzten Sitzung über das gute Abschneiden von Lisa Hartinger bei der Nominierungskonferenz zur Bürgermeisterkandidatin der SPD, wo sie eine einhundertprozentige Zustimmung erreichen konnte. Danach wurden verschiedene Schwachpunkte der Gemeinde angesprochen. Ingrid Käsewitter ging darauf ein, dass man die Fahrradwege in der Gemeinde auf ihre Nutzbarkeit hin einmal untersuchen solle. So fehlten beim Fahrradweg entlang der Schulstraße Absenkungen beim Queren von einmündenden Straßen. Veronika Frenzel kündigte an, dass sie sich als Klimabeauftragte verstärkt in Zukunft darum bemühen möchte, die Leute von der Straße auf das Fahrrad zu bekommen. Gerade in den letzten Wochen seien durch die Baumaßnahme am Dorfplatz die Verkehrsverhältnisse in der Ortsdurchfahrt unzumutbar geworden. Monika Rambach stellte in diesem Zusammenhang voller Empörung fest, dass wohl Ursensollen eher eine Umgehung bekommen würde als Kümmersbruck, obwohl dort die Belastung viel geringer sei, auch wenn es natürlich den Ursensollnern zu gönnen sei. Gabi Pilz stellte fest, dass diese Gemeinde auch im Bereich der Förderung der Biodiversität inzwischen eine Vorreiterrolle im Landkreis spiele und Kümmersbruck hier noch deutlichen Spielraum hätte, auch wenn die Blühwiesen schon ein erster Anfang seien. Karin Lay regte an, dass man im Bereich des Festplatzes unbedingt Mülleimer aufstellen müsse. Hier träfen sich immer wieder Jugendliche, die leider ihren Müll einfach liegen ließen aufgrund des Fehlens einer Möglichkeit, diesen ordnungsgemäß zu entsorgen. In diesem Zusammenhang äußerte Lisa Hartinger den Wunsch, dass die Gemeinde nach einer Möglichkeit suchen solle, wo sich Jugendliche treffen könnten, ohne die Anwohner zu stören, wie es im Bereich des Festplatzes leider der Fall sei. Der angedachte Skaterpark wäre letztendlich eine Option, der ja aufgrund rechtlicher Bestimmungen ohnehin eine gewisse Entfernung von Wohngebieten haben müsse.

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