30.12.2019 - 13:08 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

„CSU vor Ort“ bei Kümmersbrucker Schulen

„Eine gut geführte und gut aufgestellte Schule ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Gemeinde“, waren sich die Kümmersbrucker CSU-Gemeinderatskandidaten bei einem „CSU vor Ort“-Termin einig.

Die CSU-Gemeinderatskandidaten auf dem Erlebnispausenhof der Kümmersbrucker Mittelschule.

Umso erfreulicher sei es, so heißt es in einer Pressemitteilung der CSU, dass in der Gemeinde Kümmersbruck mit der Grundschule (aktuell 313 Schüler) und der Mittelschule (242 Schüler) zwei herausragende Schulen beheimatet seien. "Natürlich sind wir als Sachaufwandsträger verpflichtet, das hohe Niveau unserer Schulen durch entsprechende Investitionen zu unterstützen", erklärte Bürgermeister Roland Strehl dazu in dem Schreiben.

In einem ersten Schritt seien in den letzten Jahren die Pausenhöfe durch ein Grünes Klassenzimmer erweitert und als Erlebnispausenhof (Mittelschule) ausgestaltet worden. Hintergrund für die, wie es heißt, "wegweisende Entscheidung eines in der Oberpfalz nahezu einmaligen Erlebnispausenhofes" sei die Tatsache, dass immer mehr Mittelschüler mittlerweile den ganzen Tag beschult werden: "Die brauchen einen Platz, sich auch mal austoben zu können", befand Gemeinderätin Monika Paintner.

In den nächsten Monaten werde dann der zweistöckige Übergang vom sogenannten "Gelben Bau" in den "Blauen Bau" errichtet. Dieser vom Kollegium der Mittelschule sehr begrüßte Einstieg in eine umfassende Schulsanierung wird im Rahmen des KIP-S-Programms mit 90 Prozent gefördert, erinnerte Strehl. Dass die Gemeinde Kümmersbruck in das Programm mit aufgenommen worden ist, sei ein wesentlicher Verdienst von Landrat Richard Reisinger, so die CSUler.

Die ältesten Schulgebäude seien Ende der 50er-Jahre errichtet worden. Nun stünden die umfassende Sanierung/der Teilabriss und -neubau dieser Gebäude an - die Vorplanungen dazu liefen schon einige Jahre: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die mit der Regierung der Oberpfalz abgesprochene Detailplanung gemeinsam mit dem Zuschussantrag in 2020 abschließen können. Baubeginn wäre dann Ende 2020/Anfang 2021", so Strehl.

Strehl wies bei diesem Ortstermin die CSUler auf den dann zu erwartenden großen Finanzierungsbedarf in Höhe von mehreren Millionen Euro hin. Diese zeigten sich von der Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung überzeugt: "Jeder Cent, der in die Bildung unserer Kinder fließt, ist gut angelegtes Geld."

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