24.07.2020 - 12:42 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Digitale Schule in Kümmersbruck auf richtigem Weg

Die Grund- und Mittelschule Kümmersbruck soll zur „Digitalen Schule“ werden. Einige Schritte sind schon getan, und auch über die hohe Förderung herrscht Freude. Doch es warten noch viele Aufgaben.

Thomas Wiedenbauer (von links), Florian Fuchs, Eva Hampel und Bürgermeister Roland Strehl ziehen Bilanz auf dem Weg zur „Digitalen Schule“.
von Externer BeitragProfil

Eine durchaus erfreuliche Zwischenbilanz auf dem Weg zur „Digitalen Schule“ zogen die dafür Verantwortlichen in der Grund- und Mittelschule Kümmersbruck: „Nicht zuletzt die Herausforderungen im Lockdown der Corona-Zeit haben uns aufgezeigt, wie wichtig es ist, dass jeder Schüler und jede Schülerin in der Lage ist, digitale Medien kompetent zu nutzen“, zeigte Bürgermeister Roland Strehl auf. Die Gemeinde habe auf diese Herausforderung reagiert und einen weiteren IT-Fachmann, Thomas Wiedenbauer, eingestellt, der sich vorrangig um die Umsetzung der verschiedenen Förderprogramme des „Digitalpakts Schule“ kümmere.

Wiedenbauer habe mittlerweile in enger Kooperation mit den beiden Schulleitern und den Fachbetreuern nicht nur weitere Großbildmonitore in den Klassenzimmern beschafft, sondern auch einige I-Pad zum Einsatz im Unterricht: „Diese Geräte werden von unseren Lehrerinnen bereits intensiv im Unterricht genutzt und helfen uns, das von der Schule erarbeitete Medienkonzept zielgerichtet umzusetzen“, ergänzte die Rektorin der Grundschule Eva Hampel. Hinsichtlich der mit Hilfe eines Sonderbudgets beschafften Leihgeräte, stelle sich für sie aber die Frage, wie die Bedürftigkeitsprüfung erfolgen solle.

In einem ersten Schritt musste zunächst ein Glasfaseranschluss in beide Schulen verlegt werden und anschließend der Netzwerk- und Wlan-Ausbau in den Gebäuden vorangetrieben werden. „Insgesamt wurden und werden in diesem ersten Step etwa 300.000 Euro investiert, von denen der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland den Löwenanteil übernehmen. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem Eigenanteil von etwa 10 Prozent“, lobte Strehl die hohe Förderquote.

Florian Fuchs, Schulleiter der Kümmersbrucker Mittelschule, zeigte sich ebenfalls erfreut über die Unterstützung der öffentlichen Hand: „Bei der Erarbeitung des Medienkonzeptes hätten wir uns zwar schon detailliertere Vorgaben gewünscht – jetzt sind wir aber auf einem guten Weg.“ Auch er hob die professionelle Unterstützung durch Thomas Wiedenbauer hervor, ohne die die erforderlichen Schritte nicht so rasch erfolgt wären.

Wiedenbauer gab abschließend einen kurzen Abriss über die Aufgaben, die nun noch anstünden: So werde in den nächsten Monaten ein Schüler-Wlan für „Bring your own Device“ verwirklicht, Beamer und Soundsysteme in den Klassenzimmern getauscht und die PCs der Computerräume auf einen aktuellen Stand gebracht: „Wir sind gut unterwegs, aber noch lange nicht am Ziel.“

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