13.08.2018 - 16:06 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Endlich Lösung für "Im Einweg"

Ohne große Diskussionen verabschiedet der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für das Baugebiet "Im Einweg" in Köfering. "Es ist sehr zu begrüßen, dass hier eine einheitliche Lösung gefunden wurde", so Bürgermeister Roland Strehl.

(exb) Die Bebauung erfolgt in Form von Einzelhauskörpern, wobei auch Doppelhäuser zugelassen seien. Nach über achtjähriger Bearbeitungszeit konnte in der Sitzung schließlich auch der neue Flächennutzungsplan mit Landschaftsplan beschlossen werden. Hier hatte das Landratsamt im Genehmigungsverfahren zahlreiche Konfliktflächen ausgemacht und entsprechende Anpassungen vorgeschlagen. Nach mehreren, laut Strehl, sehr konstruktiven Verhandlungsrunden habe man sich auf den vorliegenden Entwurf einigen können. Er freue sich, dass die Gemeinde damit ein wirksames Instrument in Händen habe, die künftige Entwicklung zielgerichtet zu steuern.

Hohe Förderquote

Erfreulich war auch die Mitteilung,, die Kämmerer Reinhold Wagner dem Gremium überbrachte: "Der geplante zweistöckige Übergang vom gelben in den blauen Bau der Mittelschule wird innerhalb des KIP-S-Programmes gefördert." Die Gemeinde dürfe bei geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 715 000 Euro mit einer Förderung von knapp 620 000 Euro rechnen.

Weniger erfreulich war ein Thema, das CSU-Gemeinderätin Renate Amrhein ansprach: "In unserer Region fehlen Kinderärzte. Viele Familien haben zunehmend Schwierigkeiten, noch Termine zu bekommen." Diese Anliegen unterstützte CSU-Sprecher Markus Graf mit einem schriftlichen Antrag an die Gemeinde, sich um die Niederlassung eines Kinderarztes zu bemühen. Grundtenor der Eingabe ist die Bitte, Kontakt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) aufzunehmen, um die Voraussetzungen für eine Niederlassung zu klären.

Gemeinderätin Gabi Pilz (SPD) beklagte die starke Hitzeentwicklung in der Gemeindebücherei und bat, die Möglichkeit einer Beschattung zu überprüfen. Alois Schwanzl (CSU) sah nach dem tödlichen Motorradunfall auf der B 85 beim Haidweiher Handlungsbedarf seitens des Staatlichen Bauamtes hinsichtlich weiterer Geschwindigkeitsbegrenzungen im Einmündungsbereich nach Penkhof.

Mangelhafte Beschilderung

Äußerst unzufrieden mit der Entscheidung der Deutschen Post, ihre Agentur aus den Postarkaden weg zu verlagern, zeigte sich Gemeinderätin Monika Rambach (SPD). Sie forderte das Bemühen, wenigstens einen Briefkasten und einen Briefmarkenautomaten am jetzigen Standort zu erhalten. Auf mangelnde und fehlerhafte Beschilderung des Fünf-Flüsse-Radweges im Gemeindebereich verwies Stefan Roggenhofer (CSU). Strehl versprach, dieses Anliegen an den zuständigen Mitarbeiter des Landkreises weiterzugeben.

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