Wer die Hinterlassenschaft seines Hundes einfach liegen lässt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Damit das möglichst nicht vorkommt, hat die Gemeinde Kümmersbruck in der Vergangenheit 32 Hundetoiletten mit entsprechenden Kotbeutelspendern an den Brennpunkten der Gassi-Geher platziert. Jetzt kommen drei neue Standorte dazu: am Radlbahnhof in Theuern, in der Erzbergstraße und am Lengenfelder Weg kurz vor der Einmündung in die B 85 beim Haidweiher. Damit ist Kümmersbruck mit 35 Hundetoiletten gut ausgestattet.
Im Bauausschuss wurde deutlich, dass die aktuell 475 in der Gemeinde gemeldeten Hunde bei einer jährlichen Hundesteuer von 50 Euro der Gemeinde lieb sind – aber auch teuer. Immerhin muss Kümmersbruck jährlich rund 25.000 Euro für die Anschaffung und Betreuung der Hundetoiletten aufwenden, was fast ausschließlich dem Bauhof obliegt. Die Gemeinde appelliert an die Hundehalter, gleichwohl, so Bürgermeister Roland Strehl: „Man muss auch mal deutlich machen, dass irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist.“
Der Gemeinde liegt auch der Antrag einer Bürgerin vor, die von der Gemeinde gern eine größere Wiese/Grundstück zur Verfügung gestellt haben will, um hier ein Hundetraining mit entsprechendem Parcours anzubieten. Zu der Einrichtung würde auch eine Umzäunung gehören. Das alles wäre nicht so einfach zu bewerkstelligen. Vorschlag der Gemeinde: einen Verein gründen, in Eigeninitiative ein Grundstück erwerben oder pachten und selbst einrichten. Dann könnte man mit einem ortsüblichen Zuschuss rechnen, den alle Vereine erhielten.













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