Die Instandsetzung und -haltung von Feld- und Waldwegen, die nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind, fällt normalerweise in das Aufgabengebiet der Nutzer, die über diese Trassen ihre Flächen erreichen und bewirtschaften. In vielen Fällen übernimmt die jeweilige Jagdgenossenschaft die Koordination und Durchführung dieser Arbeiten. In der Regel erfolgt dabei die Finanzierung über Jagdpachteinnahmen, auf deren Auszahlung die Jagdgenossen verzichtet haben, um Wegebaumaßnahmen gemeinsam vornehmen zu können.
In der Gemeinde Kümmersbruck läuft das anders. Die Jagdgenossenschaften erhalten für die Sanierung dieser Wege einen Gemeindezuschuss in Höhe von 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten. Hintergrund dieser Fördermaßnahme ist das öffentliche Interesse an vernünftigen Feld- und Waldwegen, da sie meist auch touristisch als Rad- und Wanderwege dienen.
Einer der ersten Wegeabschnitte, die mit Hilfe der neuen Finanzierung hergerichtet werden, ist der Fuchshübelweg im Bereich des Wiesentals. Bürgermeister Roland Strehl machte sich nun zusammen mit Bautechniker Michael Pollok ein Bild von den Arbeiten. Vor Ort berichteten der Jagdvorsteher Helmut Graf und der Wegebeauftragte Stefan Schönberger vom Baufortschritt und bedankten sich für die großzügige Förderung.













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