07.06.2018 - 13:24 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Höher und wesentlich stabiler

SPD begutachtet die neue Brücke in Theuern.

Die SPD-Mitglieder besichtigen den Neubau der Brücke in Theuern.

(exb) Der Neubau der Vilsbrücke in Theuern war Anlass für den SPD-Ortsverein Haselmühl/Kümmersbruck, sich diese bei einer Ortsbesichtigung genauer anzusehen. Eingeladen waren hierzu Bauamtsleiter Alexander Greiner, sowie der technische Bauamtsleiter Torsten Lehr.

„Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro“, erläuterte Greiner, und: „Die neue Brücke liegt 1,20 Meter höher als die alte.“ Die Gehwege seien seniorengerecht sicher einbetoniert worden. Auch das übrige Pflaster werde gesandet und betoniert. Nunmehr müsse noch die Stützmauer zur Seite der Hauptstraße hin erneuert werden. Die Traglast beträgt bis zu 40 Tonnen. Greiner: "Die alte Brücke hatte eine Traglast von nur 18 Tonnen. Mit der Fertigstellung wird spätestens im dritten Quartal 2018 gerechnet. Die Brücke wurde im gemeindeüblichen „verkehrsblau“ gestrichen. Die Hügel in der Straße, aufgrund der Bauarbeiten, werden noch dem Straßenverlauf angeglichen. Auch die bestehende Bushaltestelle in Richtung Wolfsbach rechts gelegen wird im Rahmen der Straßenangleichung neu angelegt.

Greiner bedauerte, dass bei den jeweiligen Straßenangleichungen die Hauptstraße wahrscheinlich je für rund zwei Wochen teilweise gesperrt wird. Über eine bereits durch Gemeinderat Werner Cermak angeregte Änderung der Vorfahrtsregelung werde nach Fertigstellung der Maßnahme entschieden. Bauamtsleiter Greiner konnte weiter freudig berichten, dass die Vilsinsel von der Brücke aus in Richtung Wolfsbach blickend vollständig erhalten bleibt.

Greiner informierte weiter, dass in ein paar Monaten im Rahmen des Hochwasserschutzes ein Schöpfwerk zwischen der neuen Brücke und dem Anwesen Lobenhofer entstehen wird. Damit wird der Ortskern Theuern entwässert. Die zugehörige Technik wird komplett untererdig verbaut werden.

Zum Ende der Besichtigung ergriff Herbert Breitkopf als Vorsitzender des Heimatvereins das Wort. Er lobte ausdrücklich die Unterstützung der Bauverwaltung und zeigte sich erfreut, dass diese die Anregung des Heimatvereins auf Erhaltung und gestalterische Aufwertung des vorhandenen, vom Heimatverein bezahlten Brunnens in Höhe von 10 000 Euro aufgegriffen hat. Am noch zu bauenden Treppenabgang hinunter zur Vils wird ein „Brückenwärter Nepomuk“ platziert. Die hierfür anfallenden Kosten im fünfstelligen Bereich trägt ebenfalls der Heimatverein Theuern.

„Die Ortsbesichtigung der Brücke in Theuern zeigt, dass die Maßnahme für das Ortsbild gelungen ist", beendete Vorsitzender Markus Bayer die Ortsbesichtigung. Weiter ging es mit Vorschlägen aus den eigenen Reihen. Fraktionsmitglied Franz Kölbl sprach kurz den von der SPD-Fraktion beantragten Radwegausbau von Haselmühl in Richtung Köfering an. Dieser soll weiter in den Ort Köfering hinein verlaufen. Es habe ein Ortstermin mit einem Vertreter der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes sowie einem Polizeibeamten stattgefunden, an welchem jedoch bedauerlicherweise kein Bürgermeister dabei war, so Kölbl. Ebenfalls beanstandete Kölbl das Fehlen sämtlicher Köferinger Gemeinderäte. Bei dem Ortstermin am frühen Vormittag offenbarte sich für die Anwesenden das beträchtliche Verkehrsaufkommen, aufgrund dessen der Radweg verlängert werden soll. Angeblich seien jedoch die Baukosten, die sich auf rund 100 000 Euro belaufen, seitens der Landratsamts zu teuer. Kölbl hoffte jedoch darauf, dass zumindest der Fußweg in Köfering vernünftig ausgebaut wird.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp