09.03.2020 - 16:21 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kindergarten St. Raphael Kümmersbruck soll neu errichtet werden

Das Gebäude des Kindergartens St. Raphael ist etwa 50 Jahre alt. Die Einrichtung ist eine von fünf Kindertagesstätten, die es in Kümmersbruck gibt. Ein Neubau wird in Erwägung gezogen.

Die Hanglange des Grundstücks, links neben dem alten Kindergarten, ist für die Planer eine ganz besondere Herausforderung. Vom vorhandenen Baumbestand wird wohl nicht mehr viel übrig bleiben,
von Klaus HöglProfil

Die Kindertagesstätte St. Raphael an der Köferinger Straße soll neu errichtet werden, unmittelbar am Hang daneben. Und unter anderem sollen dort drei Krippen-Gruppen integriert werden. Schlussendlich werden dann rund 160 Kinder dort betreut, hieß es in der Gemeinderatssitzung im Kümmersbrucker Rathaus.

Schultern muss das die Gemeinde, die Planungen stehen ganz am Anfang, und es wird noch viel diskutiert. Mittlerweile sind auch die Fachplaner tätig. In der Gemeinderatssitzung hat Architekt Bernd Stadelmann vom Büro B/S/S Architektur Nürnberg eine erste grobe Planung bekannt gemacht. Es sollte nicht mehr als eine erste Vorstellung sein. Ein Abtasten sozusagen, wie es hieß. Das Thema wird die Mitglieder des Gemeinderates und die Verwaltung noch ausreichend beschäftigen. Bürgermeister Roland Strehl hat die Gemütslage nach dem Vortrag von Bernd Stadelmann so zusammengefasst: „Das lässt uns alle hier erst mal schlucken.“ Gemeint ist die vorerst genannte Kostenaufstellung von 8,5 Millionen Euro.

Dritter Bürgermeister Hubert Blödt fragte nach: „Wie belastbar ist denn diese Zahl?“ Im Moment wohl noch gar nicht: „Das weiß man dann in zwei, drei Monaten“, ließ Stadelmann nach seinen Ausführungen wissen. Die bautechnisch äußerst ungünstige Hanglage ist wohl auch eine Herausforderung, die hohe Kosten verursacht. Stadelmann: „Das Grundstück ist eine harte Nuss.“

Probleme gibt es auch beim bestehenden Baumbestand, denn der jetzigen Standort des Kindergartens wird wohl eine Freifläche. Eine Fülle von Gesprächen werden noch nötig sein. Der Gemeinderat jedenfalls hat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl einstimmig den Entwurf auf den Weg gebracht und die Verwaltung zu den weiteren Maßnahmen ermächtigt.

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